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    <title>Friedensarbeit der Quäker aus Deutschland und Österreich (German Yearly Meeting) : Kommentare</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/</link>
    <description>German Yearly Meeting</description>
    <dc:publisher>skaut</dc:publisher>
    <dc:creator>skaut</dc:creator>
    <dc:date>2008-02-06T13:42:53Z</dc:date>
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    <title>Friedensarbeit der Quäker aus Deutschland und Österreich</title>
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  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4682555">
    <title>Hallo &quot;sehen&quot;!</title>
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    <description>Yup! Ich hab mein Login-Account vergessen und ein neuen Account angelegt. Um nicht tausende Namen durchprobieren zu müssen, bis ich ein freien finde, habe ich eine Zahlenkompination gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wenn dir &lt;a href=&quot;http://www.the-independent-friend.de/&quot;&gt;http://www.the-independent-friend.de/&lt;/a&gt; nicht gefällt oder keine Alternative ist - Okay. Es ist allerdings kein Blog, sondern ein Blog-Portal. Zu Zeit nur aus mir bestehend. Aber das kann sich ändern. Es ist Technisch kein Problem Foren einzurichten oder Kommentare zu Artikel zu gestatten. Ich hatte bisher darauf verzichtet, weil ich das üblicher kleinkarierte Gezänke vermeiden wollte. Aber Okay, ich lass mich gerne überzeugen. Schreibe ein Artikel in dem du darlegst warum du dasfür plädierst, Kommentare auf &lt;a href=&quot;http://www.the-independent-friend.de/&quot;&gt;http://www.the-independent-friend.de/&lt;/a&gt; frei zu schalten. Explizit für diesen Artikel werde ich die Kommentarfunktion einschalten. Wir werden sehen was passiert. Vielleicht kommt eine Wunderbare Sache zu Stande. Wer weiß...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es auch noch die Mailing-Liste &lt;a href=&quot;http://de.groups.yahoo.com/group/lonely_quaeker/&quot;&gt;http://de.groups.yahoo.com/group/lonely_quaeker/&lt;/a&gt; Hier kann jeder wer will, diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weitern tummeln sich auch mindestens eine Freundin auf www.jesus.de. Da gibt es Foren zu fast jedem Thema. Wenn du ein eigenes Forum willst, schreib den WebMin und erkläre ihm warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweitern gibt es noch die NewsGroup soc.religion.quaker. Niemand wird sich beschweren wenn du dort Deutsch schreibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst, Möglichkeiten gibt es... Internet lebt von Mitmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olaf</description>
    <dc:creator>19710712</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 19710712</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-06T13:41:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4681808">
    <title>weitermachen</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4681808</link>
    <description>Hi Thobru,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich nehme mal an, dass 19710712 auch Olaf Radicke ist, der das in der Antwort zitierte Blog betreibt. Das ist ja leider auch nicht wirklich dialogisch und daher wohl keine echte Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Friedensausschuss hofft, weiss ich nicht - offenbar aber 19710712.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich wünsche mir, genauso wie Du, dass es hier wieder lebendiger wird. Ich mochte aber den einfachen Austausch von nachrichten nicht so, da ich in Nachrichten, auf die ich keine wirksame Möglichkeit zu antworten sehe, jeden Tag anderswo genug bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin also an einem sinnvollen Austausch darüber interessiert, wie wir Antworten finden können. das wird dann vielleicht für jeden an einem andren Thema sein, aber doch bitte nicht jeden tag an einem neunen - und immer drei Schritte hinterher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir damit anfangen wollen - müssten wir aber anderen Bescheid geben, dass es hier wieder losgeht (und ich schau zZt auch nur gelegentlich vorbei)</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-06T09:51:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4669889">
    <title>Nun, meines Wissens ist der Stand der: Das vor geraumer Zeit beschlossen wurde www.quaeker.org...</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4669889</link>
    <description>Nun, meines Wissens ist der Stand der: Das vor geraumer Zeit beschlossen wurde www.quaeker.org neu zu gestalten. Es gab einen Ehrgeizigen Entwurf dazu, der auch interaktive Bereiche (Foren und Blogs) vor sah. So machte sich der Friedensausschuss Hoffnung seinen Blog dort weiter zu führen. Das ist jetzt ca. zwei Jahre her. Von der ursprünglichen Idee ist nicht mehr viel übrig. Es war schwierig jemanden zu finden, der sich die Aufgabe ans Bein binden wollte und der Will die Aufgabe einer Firma zu übertragen war offen bar nicht da. Also fand man nur jemanden der bereit war eine Minimallösung um zu setzen. Das heißt: Keine Blogs, keine Foren. Die Software die für www.quaeker.org verwendet werden wird, lässt das aber alles zu - wenn man denn will. Aber derzeit sieht es nicht so aus, als wenn man wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Infos zum Thema Friedensarbeit findest du auch auf &lt;a href=&quot;http://www.the-independent-friend.de/&quot;&gt;http://www.the-independent-friend.de/&lt;/a&gt; Aber das ist mehr darauf ausgerichtet, Meldungen über Quäker zu bringen und nicht von ihnen. Was nicht heißt das es so bleiben muss. Wenn Freunde Berichte und Artikel dort veröffentlichen wollen (unter eigenen Namen) ist das möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß</description>
    <dc:creator>19710712</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 19710712</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-02T18:28:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4669731">
    <title>Blog eingeschlafen?</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1779519/#4669731</link>
    <description>Guten Tag Freunde! &lt;br /&gt;
Falls Ihr noch ab und zu hierherkommt, laßt mich doch bitte gelegentlich wissen, ob dieses Blog noch weitergeführt wird. Ich habe es zufällig entdeckt, viele aufschlußreiche Beiträge gelesen und mich registrieren lassen. Un nu is nix mehr los. Schade! Sollte es vielleicht daran liegen, daß keiner mehr was zu schreiben weiß, dann würde ich ja selber mal einen Eintrag verfassen. Aber wenn eh keiner mehr hier liest, wäre es schade um die Mühe. Also meldet Euch doch mal!&lt;br /&gt;
Freundliche Grüße von&lt;br /&gt;
Thobru</description>
    <dc:creator>thobru</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 thobru</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-02T17:23:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3477085/#4146777">
    <title>letzte worte</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3477085/#4146777</link>
    <description>Ich kann hier keinen Beitrag verfassen, vielleicht erlaubt twoday das ja nur heute nicht, vielleicht sollte aber auch endgültig Schluss hier sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier aber noch ein netter Link für Fans:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bbc.co.uk/radio/aod/radio4_aod.shtml?radio4/thefinalword&quot;&gt;http://www.bbc.co.uk/radio/aod/radio4_aod.shtml?radio4/thefinalword&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner BBC Mitschnitt zum wohl bekanntesten letzten Wort ...</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-08T09:34:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3477085/">
    <title>Mahnwache gegen  nukleare Aufrüstung am 28.03.2007</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3477085/</link>
    <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Der Friedensausschuss der Religiösen Gesellschaft der&lt;br /&gt;
Freunde (Quäker) veranstaltet am 28. März 2007 an der Ecke Unter den&lt;br /&gt;
Linden/Wilhelmstr. (&lt;u&gt;nahe der Britischen Botschaft&lt;/u&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;eine Mahnwache gegen nukleare Aufrüstung in aller Welt. Im&lt;br /&gt;
Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Trident-Modernisierung bei der&lt;br /&gt;
britischen Marine, durch die eine Einsatzfähigkeit dieser mit Atomsprengköpfen&lt;br /&gt;
ausgestatteten Waffensysteme bis zur Mitte dieses Jahrhunderts erreicht werden&lt;br /&gt;
soll. Ein derartiger Ausbau der Nuklearstreitkräfte von Atommächten steht in&lt;br /&gt;
offenem Widerspruch zu ihrer in Artikel VI des Vertrages über die&lt;br /&gt;
Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen eingegangenen Verpflichtung zur nuklearen&lt;br /&gt;
Abrüstung. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Unsere Mahnwache findet gleichzeitig mit der gewaltfreien&lt;br /&gt;
Blockade am schottischen Marinestützpunkt Faslane statt, die am 1. Oktober 2006&lt;br /&gt;
begonnen hat und bis zum 30.September 2007 andauern soll. Getragen wird diese&lt;br /&gt;
Blockade (Aktion Faslane 365) durch die britische Friedensbewegung, aber auch&lt;br /&gt;
durch ausländische Gruppen, insbesondere aus den EU-Staaten. Am 28. und 29.März&lt;br /&gt;
werden sich deutsche Gruppen an dieser Protestveranstaltung in&lt;span style=&quot;&quot;&gt;  &lt;/span&gt;Faslane beteiligen.&lt;span style=&quot;&quot;&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die Mahnwache&lt;span style=&quot;&quot;&gt;  &lt;/span&gt;in&lt;br /&gt;
Berlin soll als Zeichen der Solidarität mit der Aktion Faslane 365 auch hier&lt;br /&gt;
auf die steigende Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen bei Konflikten und des&lt;br /&gt;
Ausbruchs eines Atomkrieges aufmerksam machen.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Symbol hierfür ist, dass die Zeiger der Doomsday Clock&lt;br /&gt;
(Weltuntergangsuhr) von bekannten Wissenschaftlern (darunter Stephen Hawking)&lt;br /&gt;
kürzlich wieder auf 5 Minuten vor 12  wie zu Zeiten des Kalten Krieges -&lt;br /&gt;
vorgerückt worden sind.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die Mahnwache wird in Bezug hierzu am &lt;b&gt;28. März um 5 vor&lt;br /&gt;
12 &lt;/b&gt;Uhr beginnen. Der Abschluss wird um 15 Uhr erfolgen. Eine Petition mit&lt;br /&gt;
Unterschriften wid bei der Botschaft überreicht. &lt;/p&gt;

&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class=&quot;poweredbyperformancing&quot;&gt;Powered by &lt;a href=&quot;http://scribefire.com/&quot;&gt;ScribeFire&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>plainjochen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Aktionen&quot;&gt;Aktionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 plainjochen</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-25T17:43:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3358148/">
    <title>Privatisierung von Krieg und Frieden</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3358148/</link>
    <description>Wir sprachen schon über dieses Thema. Vor 2 Wochen erhielt Herbert Wulf den Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Er berichtete in seiner &lt;a href=&quot;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/neuekriege/wulf.html&quot;&gt;Rede &lt;/a&gt;aus seiner Forschungsarbeit, die schon in seinem Buch: Internationalisierung und Privatisierung von Krieg und Frieden, Nomos Verlag, Baden-Baden 2005, dargestellt ist.&lt;br /&gt;
Das staatliche Gewaltmonopol ist eine solche Errungenschaft, dass uns der heutige Stand der Privatisierung von Kriegen und Gewalt alle erschreckt. Sollte uns nicht aber auch die Privatisierung von &quot;ziviler Konfliktlösung,&quot; also weiten Teilen der Diplomatie genauso erschrecken. Für mich Anlaß weiternachzudenken und Gedanken auszutauschen: das grundgesetz ist für mich noch immer eine Friedensordnung, Gewalt stets allenfalls ultima ratio. Wenn man sich aber die Militärausgaben ansieht im Verhältnis zu  Ausgaben für die verfassungsgemäß vorrangige ziviler Konfliktlösung, sollten wir wohl auf eine völlige Umkehr und Rückkehr zu diesem verfassungsgrundsatz dringen. Wie wäre es mit einem Ministerium für aktive Friedensgestaltung ? Und verbliebende militärische Optionen in die Obhut der UN ?</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-23T15:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3195726/">
    <title>Jahresplanung</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3195726/</link>
    <description>In gut einem Jahr, am 30. Januar 2008 jährt sich Gandhis Todestag zum 60. Mal und wenn uns ein Ermordung nicht als geeigneter Anlass erscheint, nur etwa 1,5 Jahre später am 2. October 2009 ist sein 140. Geburtsjubiläum. Hat er Suttner-Qualitäten für uns ?</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-17T09:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3113329/">
    <title>ICT4Peace - and New Year</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/3113329/</link>
    <description>habe mal eben ICT4Peace in eine beliebte Suchmaschinen eingegeben und schon kommen über 40.000 Fundstellen raus - z.B. aus &lt;a href=&quot;http://ict4peace.wordpress.com/&quot;&gt;Sri Lanka&lt;/a&gt; oder von der &lt;a href=&quot;http://www.ict4peace.org&quot;&gt;Schweizer Bundesregierung&lt;/a&gt;. Eine Frohe Botschaft - wenn Ihr mich fragt. There are people dying in this world for lack of contact and communication. Wir haben immer noch oder immer mehr Mauern. Wer die Situation kennt, wird etwas dagegen tun wollen. Ich habe selbst mal ein interessantes Stück Online Friedensarbeit auf &lt;a href=&quot;http://www.tech4peace.org/&quot;&gt;Zypern &lt;/a&gt;erlebt und eigene Erfahrungen mit Online Mediation gesammelt. In diesem Sinne, Beste Wünsche für ein neues Jahr an die Community.</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Aktionen&quot;&gt;Aktionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-28T13:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2637061/">
    <title>Quäker-geförderte Forschung</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2637061/</link>
    <description>Im Vereinigten Königreich hat die Rowntree Stiftung immer wieder praktisch relevante Arbeiten gefördert, die festgefahrenes Denken in neue Bahnen lenken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Überschrift: &quot;&lt;b&gt;Britain is as corrupt as worst African states&lt;/b&gt;&quot; berichtete der Guardian am 04.09. über eine Forschungsarbeit zu den Steueroasen, mit dem Ergebnis, dass diese Gegenden mit starkem, u.a.  britischen Schutz helfen, jährlich den Entwicklungsländern mehr Geld entziehen, als sie an Hilfe erhalten - und letztlich Tag für Tag bald 500 Mio &#8364; dem Fiskus (und damit zumindest potenziell dem Gemeinwohl) vorzuenthalten. Es handelt sich um weitaus mehr Geld, als die UN Millenium Development Goals zur Armutsbekämpfung erfordern, zu der sich die Mitgliedsstaaten verpflichtet haben, ohne sich wirklich ausreichend zu kümmern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch deutsche Banken empfehlen ihren Kunden weiter Steueroasen als angeblich legitimes Mittel &quot;Steuerrisiken&quot; (der Ausdruck Risiko verschleiert in diesem Zusammenhang nur das wahre Geschehen), gering zu halten. Die Verschwörung, dem Staat die Steuergelder zu entziehen - eine Kriegsursache wie die Korruption ?&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jersey.attac.org/Follow_the_Money_-_RGS-IBG__final_31-AUG-2006.pdf&quot;&gt;Hier zum Kurzbericht (13 Seiten, pdf)&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Gerechtigkeit&quot;&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-07T10:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2531046/">
    <title>Wie kann ich in dieser sich in Gewalt verzehrenden und das Leben verfehlenden...</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2531046/</link>
    <description>Mitten im schönen Sommer sitze ich hier, abwechselnd traurig, wütend, niedergeschlagen, gelähmt, jedenfalls absolut ohnmächtig, anlässlich aller mich über die öffentlichen Medien, über die Quäker- und sonstige e-Mail-post erreichenden Nachrichten über die unzähligen Qualen und den sinnlosen Tod unschuldiger Menschen jeden Alters in Palästina, Libanon, Israel und anderswo, aber besonders dort. &lt;br /&gt;
Am meisten bewegt mich der Hilferuf unserer Freunde in Ramallah und das Interview mit einer libanesischen Widerstandskämpferin im schweizerischen Rundfunk, die, wegen der Tötung eines Kriegsverbrechers sechs Jahre im Gefängnis saß und, trotz der erlittenen Folter und trotz der erneuten Eskalation der Gewalt in ihrem Land, nicht aufhört, daran zu glauben, dass ein Frieden im Nahen Osten in absehbarer Zeit möglich ist. &lt;br /&gt;
Ich bin erstarrt und verzweifelt vor Schmerz. Ich bin erschrocken, ja angewidert und fassungslos über die sich austobende Bereitschaft und Fähigkeit, bar jeder Selbstwürde  und bar jeden Gedankens an die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, systematisch und blindwütig jedes Leben zu zerstören, das als Sündenbock für das eigene Leid der Opfer/Gewalttäter jeder Seite herhalten muss. Als ob nicht schon längst erwiesen wäre, dass die Gewalt am Sündenbockopfer als Ergebnis der Projektion des eigenen Bösen im Anderen nur ewig neue Gewaltschübe erzeugt. Die Gewalt und das Böse können nur in dem absoluten Verzicht auf Gewalt und in der Umwidmung des Bösen durch die Liebe überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stille bin ich nur noch gebannte Erwartung dessen, dass es anders sein möge. &lt;br /&gt;
Es fällt mir dann der Vers vom Lied Ermutigung von Wolf Biermann ein, den ich schon vor Jahren um das Wort Liebe ergänzt habe, und den ich seit dem nur noch so singe : Du lass Dich nicht erschrecken, in dieser Schreckenszeit, das wolln sie doch bezwecken, dass wir die Waffen  der Liebe  strecken, noch vor dem großen Streit.&lt;br /&gt;
Wie soll das noch, wie soll das immer wieder, möglich sein, die Waffen der Liebe nicht zu strecken, angesichts eines solchen Ausmaßes an Grausamkeit und an Verfehlen der Bestimmung des Lebens ?&lt;br /&gt;
Wie ist es möglich zu Leben, wenn diesen anderen Ichs des Lebens, die meine Nächsten im Nahen Osten und Anderswo auch sind, das Leben verwehrt wird, weil der Mensch sich immer noch zum Herrn über Leben und Tod wähnt? Ist dieser unbeschreibliche, weil irgendwie irreale Schmerz, der sich meiner ergreift, nicht beinahe unerträglicher als der einer reellen Wunde? Ist es nicht auch eine Folter, zu erfahren, dass das Leben, das mich belebt, dort auf grausamste Weise missachtet, entwürdigt, erniedrigt, und schließlich vernichtet wird?&lt;br /&gt;
Warum soll es mich geben, wenn es den Anderen, überall dort, wo er vorkommt und lebt, nicht geben darf? &lt;br /&gt;
Es fällt mir in der Stille noch das Ende eines anderen Liedes der Friedensbewegung ein: Wann wird man je verstehen?&lt;br /&gt;
Und ich weiß, ich kann das Leben, das mir aufgetragen ist zu leben, nur dann leben, wenn ich mit dem Verständnis von Leben und von Welt, das ich in mir trage, im Einklang bin, d.h. nur dann, wenn ich dieses Verständnis ganz tief und umfassend verinnerlicht habe. Schließlich kann ich den Tod des Anderen nur verstehen und im Trauern annehmen, wenn ich auch meinen Tod als das letzte weltliche sich Ereignen des Lebens  erfahre. Nur das absolute Leben, zugleich Ursprung und ewig wirksamer an-wesender Impuls aller Lebewesen, ist der letztendliche Sinn, der Lebens-selbstsinn. Nur das Leben selbst, aber nicht mein eigenes Leben oder das des Anderen als einzelner Lebensvollzug, ist das Ziel. Nicht um mich als reine zeitliche, weltliche Erscheinung geht es dem Leben. Nicht der Lebewesen wegen inkarniert sich das Leben, sondern um seiner selbst willen.  &lt;br /&gt;
Nur im Ergriffensein von dieser Wahrheit kann ich mich dem Umstand auch fügen, dass Menschen, durch welche weltliche Gewalt auch immer, werden sterben müssen, und zwar solange wie Menschen, Völker und Kulturen den Wahrheiten der Welt (darunter auch alle aus menschlichen Projektionen entstandenen Ideologien), folgen, statt sich auf das Ergriffen werden vom Leben und seinem Selbstsinn einzulassen. In meinem weltlichen Lebensvollzug, eine Daseinsmöglichkeit von Leben, kann ich nur im Sinne des Lebens leben,  wenn ich jede Daseinsmöglichkeit von Leben liebe, und anerkenne, dass jedes Lebewesen seinem eigentümlichen Lebensvollzug nach leben und sterben darf.&lt;br /&gt;
Dann taucht, angesichts dieses nicht enden wollenden Wahnsinns auf der Welt, in meiner Stille doch noch die Frage auf:  Wenn alles was schon hinlänglich, vor und nach jeder Welle der Gewalt im Nahen und &quot;anderen Osten&quot;, von allen Seiten in unzähligen Briefen und Ketten-E-Mails appelliert, protestiert, kommentiert, und ultimativ gefordert wurde, nicht einmal den Erfolg hatte, dass keine neue Gewaltwelle zustande kommt, welche Haltung, welches Verhalten, welche Aktionen sollen denn überhaupt diesem Teufelskreisgeschehen noch Einhalt gebieten, geschweige denn ein wirkliches Ende bereiten? &lt;br /&gt;
Einerseits nehme ich einfach wahr, dass die ganze Welt sich zu verlieren&quot; und die eigentliche Wahrheit des Lebens  zu verfehlen droht, ja dass sie zu einem Gipfel der Selbstzerstörung aufzulaufen scheint. &lt;br /&gt;
Andererseits weiß ich, dass, sollte die Welt doch dazu bestimmt sein, sich zu erneuern und am Leben zu bleiben, sie sich vor ihrer Selbstzerstörung sicher nicht allein, und nicht allein durch den Einsatz weltlicher, rationaler (Macht-) Mittel wird retten können. Erst dann, wenn eine qualifizierte  Anzahl Menschen und Gemeinschaften (kritische Menge) sich voll an der Wahrheit des Lebens ausrichten wird, d.h. am Wille des Lebens, sich in/an jedem Lebewesen zu verwirklichen, erst dann werden die ganze Gewalt und der ganze Hass in sich zusammen fallen. &lt;br /&gt;
Solange bis diese Wahrheit sich der Welt wird ergriffen haben, werde ich innerlich um jedes Opfer, um jeden Tribut trauern, das die Weltgemeinschaft (Schuldige wie Nicht-Schuldige) ihrem &quot;verfehlen der Wahrheit des Lebens&quot; wird zollen müssen. &lt;br /&gt;
Nur wenn es mir gelingt zu üben, die Welt vom Leben aus zu denken, statt umgekehrt, kann ich,&lt;br /&gt;
-in Frieden mit der Welt, wie sie noch ist, leben, &lt;br /&gt;
-die Kraft schöpfen, immer wieder zu lieben, um die Welt zu verändern, und&lt;br /&gt;
-die Freude am Triumph des LEBENs über alle Versuche, es den Gesetzen der Welt zu unterwerfen, immer wieder neu erleben.</description>
    <dc:creator>mauricede</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Philosophisches&quot;&gt;Philosophisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mauricede</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-15T12:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2230484/">
    <title>Religion und Menschenrechte</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2230484/</link>
    <description>Vom 17. - 20. Mai 2006 veranstaltete die Humboldt Universität, das WZB und die Irmgard Coninx Stiftung in Berlin einen Workshop zum Thema &lt;br /&gt;
&quot;Reframing Human Rights III - Secular and Religious Sources of Human Rights.&quot;&lt;br /&gt;
die in diesem Zusammenhang entstandenen &lt;a href=&quot;http://www.irmgard-coninx-stiftung.de/en/roundtables/workshop_2006/papers_3.htm&quot;&gt;Artikel sind hier zu finden.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Materialien&quot;&gt;Materialien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-24T12:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2185479/">
    <title>Was wirklich geschieht...</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2185479/</link>
    <description>Nicht der Bush-Besuch....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.energybulletin.net/17261.html&quot;&gt;World Grain Stocks Fall to 57 Days of Consumption: Grain Prices Starting to Rise | EnergyBulletin.net | Peak Oil News Clearinghouse&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>skaut</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Nachrichten&quot;&gt;Nachrichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 skaut</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-16T17:15:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1855811/#2111855">
    <title>Irans Trauma</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1855811/#2111855</link>
    <description>Iran ist genauso  ein genauso wenig aggresives Land wie die Bundesrepublik Deutschland. Man soll nicht das Trauma der Iraner vergessen: 10 Jahre Kriege gegen den Irak , der damals von den USA aufgerüstet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.vaterlandslose-gesellen.de</description>
    <dc:creator>lejuge</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 lejuge</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-03T03:40:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2068096/">
    <title>Literaturliste zum Offenen Treffen</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2068096/</link>
    <description>nun mit &lt;a href=&quot;http://www.librarything.com/catalog.php?tag=otfa&amp;view=plainjochen&quot;&gt;Anmerkungen&lt;/a&gt; versehen und gekürzt. Einfach auf die Katalogkarte klicken.</description>
    <dc:creator>skaut</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Gerechtigkeit&quot;&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 skaut</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-25T13:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2051349/">
    <title>Nachrichten aus den besetzten Gebieten</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/2051349/</link>
    <description>sind schwer einzuschätzen. Sehr hilfreich fand ich in diesem Zusammenhang die Ergebnisse einer norwegischen Meinungumfrage dort, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fafo.no/pub/rapp/797/797.pdf&quot;&gt;Palestinian Opinions on Peace and Conflict, Internal Affairs and Parliament Elections 2006&lt;/a&gt;: klare Bereitschaft zu Frieden und Absage an Gewalt, und ganz klar auch, was dahin führen soll. (knapp 1 MB).</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Nachrichten&quot;&gt;Nachrichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-22T14:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1942440/">
    <title>Wofür es sich zu kämpfen lohnt...</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1942440/</link>
    <description>Bei der morgigen &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22382/1.html&quot;&gt;Lektüre&lt;/a&gt; stiess ich auf folgendes wunderbares Zitat, das ich euch nicht vorenthalten möchte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Küssen in der Öffentlichkeit, Schinkenbrote, Meinungsverschiedenheiten, neueste Mode, Literatur, Großzügigkeit, sparsamer Umgang mit dem Wasser, eine gleichmäßigere Verteilung der Ressourcen in dieser Welt, Filme, Musik, Gedankenfreiheit, Schönheit, Liebe.&quot;&lt;br /&gt;
Salman Rushdie&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>skaut</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Soziales+Zeugnis&quot;&gt;Soziales Zeugnis&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 skaut</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-10T08:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1940503/">
    <title>Das Offene Treffen...</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1940503/</link>
    <description>des Friedensausschusses zum Thema: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schritte zu einer gerechten Weltwirtschaftsordnung  Globale Entwicklungen verstehen und lokal(politisch) handeln&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war sehr anregend und wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Ich habe dafür eine gesonderte Kategorie &quot;Gerechtigkeit&quot; eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vortrag über das &quot;lokale Handeln&quot; habe ich &lt;a href=&quot;http://www.librarything.com/catalog.php?tag=otfa&amp;view=plainjochen&quot;&gt;&lt;b&gt;hier&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; eine Bücherliste ins Netz gestellt, die ich in dieser Woche noch mit Kommentaren versehen werde.</description>
    <dc:creator>skaut</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Gerechtigkeit&quot;&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 skaut</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-09T19:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1874371/">
    <title>iNTERVIEW mit Norman Kember</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1874371/</link>
    <description>Als ich neulich auf dem EMES Treffen war, war ich ganz überrascht, plötzlich ein langes Interview mit Norman Kember im BBC zu hören. &lt;a href=&quot;http://www.bbc.co.uk/radio4/news/takingastand_norman_kember.shtml&quot;&gt;Es ist dort  sowohl im Original als auch als Transsript abzurufen. &lt;/a&gt;sehr persönlich, sehr beeindruckend. Nur in Ruhe zu lesen / zu hören.</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/CPT&quot;&gt;CPT&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-25T16:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1864456/">
    <title>Iran: don&apos;t let it happen</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1864456/</link>
    <description>und hier noch &lt;a href=&quot;http://www.newstatesman.com/200604170003&quot;&gt;ein Appell von Katherine Gun&lt;/a&gt; (ich sage: a &quot;patriot act&quot; by some one wo has acted patrioticly before...). Wen das Thema Whistleblowing interessiert, der mag vielleicht auch bei &lt;a href=&quot;http://www.ellsberg.net/&quot;&gt;Daniel Ellsberg&lt;/a&gt; oder bei der &lt;a href=&quot;http://www.nswbc.org/&quot;&gt;National Security Whistleblower Coalition&lt;/a&gt; weiterlesen.</description>
    <dc:creator>sehen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Nachrichten&quot;&gt;Nachrichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehen</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-23T17:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1855811/">
    <title>Iran: Appell des IPPNW zur Verhinderung eines Krieges gegen den Iran</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1855811/</link>
    <description>A P P E L L&lt;br /&gt;
der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW auf ihrem internationalen Kongress &quot;Zeitbombe Atomenergie. 20 Jahre Tschernobyl&quot; vom 09. April 2006 an die Bundesregierung, die Fraktionen und die Abgeordneten des deutschen Bundestages zur Verhinderung eines Krieges gegen den Iran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im höchsten Maß beunruhigt über die Absicht der Vereinigten Staaten, gegen Iran einen Luftkrieg führen zu wollen, an dem auch die Bundesrepublik Deutschland direkt oder indirekt beteiligt sein wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Indizien untermauern unsere Befürchtung: Vor allem die Ablehnung des russischen Kompromissvorschlages durch die USA am 07. März, obwohl Irans Regierung diesem Vorschlag nach schwieriger interner Abstimmung zugestimmt hatte (s. Anlage). Der Artikel von Seymour Hersh in der Zeitschrift &quot;The New Yorker&quot; über die aktuellen Planungen der USA für ein Bombardement des Iran, einschließlich des Einsatzes von Atombomben, alarmiert uns zusätzlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir die außenpolitische Haltung der gegenwärtigen iranischen Regierung gegenüber Israel für inakzeptabel halten, hat der Iran ein völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Urananreicherung (NPT). Der russische Vorschlag sichert dem Iran dieses Recht prinzipiell zu, unterbindet aber gleichzeitig die industrielle Urananreicherung auf iranischem Boden und erfüllt so die zentrale Forderung der EU und der USA. Im Interesse der Kriegsvermeidung halten wir die Akzeptanz des russischen Vorschlags für notwendig. Dessen ungeachtet lehnen wir selbstverständlich die &quot;friedliche&quot; Nutzung der Atomkernspaltung ebenso wie die militärische weiterhin ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Krieg gegen den Iran wird von der Mehrheit der US-Amerikaner abgelehnt. Die unklare Haltung der Bundesregierung und anderer europäischer Regierungen ermutigt jedoch die USA, die Eskalation zuzuspitzen und Gewalt als Mittel zur Lösung des Atomkonflikts einzusetzen, mit oder ohne UN-Sicherheitsrat. Wir dürfen nicht zu Handlangern einer solchen kriegerischen Entwicklung werden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb appellieren wir eindringlich an die Bundesregierung, die Fraktionen und alle Abgeordneten des deutschen Bundestages: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;- Schließen Sie jetzt unmissverständlich eine deutsche Unterstützung für einen Krieg gegen den Iran aus und erteilen Sie einer Politik der Droheskalation, die unweigerlich in einen Krieg einmündet, eine klare Absage. &lt;/b&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;- Verlangen Sie von der Regierung der Vereinigten Staaten, dem russischen Vorschlag zuzustimmen. Nur wenn es gelingt, einen Krieg zu verhindern und Irans legitime Rechte nicht infrage zu stellen, können die Reformwilligen im Iran wieder die Oberhand gewinnen und die Hardliner um den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad isolieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt; 

&lt;b&gt;- Treten Sie ein für die Bildung einer Langzeit-Konferenz für Sicherheit und regionale Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten, die auch das Ziel verfolgt, dort - wie in der IAEO-Resolution vom 04.02.2006 hervorgehoben - eine atomwaffenfreie Zone zu errichten, die Israel einschließt. Unternehmen Sie dafür schon jetzt erste Schritte. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn, 09. April 2006&lt;br /&gt;
Kontakt: Tel.: Jörg Welke 0177-480 63 90&lt;br /&gt;
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)&lt;br /&gt;
Körtestr. 10, 10967 Berlin&lt;br /&gt;
Fax: 030-6938166&lt;br /&gt;
E-Mail: ippnw@ippnw.de;  Internetseite: www.ippnw.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANLAGE &lt;br /&gt;
Hintergrund zum aktuellen russischen Kompromissvorschlag &lt;br /&gt;
1. Im Januar 2006 führen Irans Reformer, vor allem der ehemalige Staatspräsident Rafsandschani umfangreiche Gespräche mit der gesamten religiösen Führung, um den Revolutionsführer Ayatollah Khamenei und den gegenwärtigen Staatspräsidenten Ahmadinedschad für einen Kompromiss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
2. Mitte Februar 2006 veröffentlichten iranische Medien Auszüge aus einer spektakulären Rede von Hassan Rouhani (Rafsandschanis Gefolgsmann und ehemaliger Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates und Irans Verhandlungsführer mit den EU-Drei unter der Regierung Khatami). Darin erklärt Rouhani die bisherige Doppelstrategie des Irans, nämlich die friedliche Nutzung der Nuklearenergie in Verbindung mit der Beherrschung des gesamten Brennstoffkreislaufs für gescheitert. &quot;Wir müssen Geduld haben und zur Beendigung der Aussetzung (der Urananreicherung) andere günstigere Gelegenheiten abwarten. Und wenn wir uns damit abfinden wollen, müssen wir auch alle unsere Möglichkeiten dafür einsetzen und überlegt vorgehen, ohne uns unter Druck zu setzen.&quot; (zitiert nach Enghelabe Eslami Nr. 640 (6.-19. März, Paris) &lt;br /&gt;
3. Russland unterbreitet Iran Ende Februar einen neuen Vorschlag. Die &lt;br /&gt;
iranischen und internationalen Medien berichten über intensive und zähe &lt;br /&gt;
Verhandlungen. &lt;br /&gt;
4. Die iranische Reformzeitung Shargh berichtete am 05. März über ein aus 6 Paragraphen bestehendes Einigungsdokument zwischen Russland und Iran und zitierte Irans gegenwärtigen Verhandlungsführer Larijani, der nach Gesprächen mit El Baradey gerade nach Teheran zurückkehrte, u. a. mit folgenden Äußerungen: &quot;Über das Recht Irans zur Urananreicherung gibt es keine Diskussion mehr. [.] Die Europäer wollten, dass wir auch die Urananreicherung zu Forschungszwecken im Zusammenhang mit dem russischen Vorschlag aussetzen, was wir aber nicht akzeptieren [.] Urananreicherung zu Forschungszwecken ist für uns nicht verhandelbar. [.] Der russische Vorschlag enthält Forderungen der IAEA und unsere Erwartungen.&quot; &lt;br /&gt;
Kommentar: Larijani bestätigt indirekt jedoch eindeutig, dass Iran bereit ist, &lt;br /&gt;
auf industrielle Urananreicherung auf eigenem Boden zu verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Am 07. März versucht Sergej Lawrow in Washington die US-Regierung für eine Zustimmung zum russischen Kompromissvorschlag zu gewinnen. Präsident Bush und Außenministerin Rice lehnen diesen Vorschlag rundweg ab. Lawrow erklärt noch am selben Tag zur Verblüffung der anwesenden Journalisten den russischen Vorschlag für &quot;nicht existent&quot;. Zeitgleich drohte Dick Cheney dem Iran trotz dessen unbestreitbarem Sinneswandel bei einer öffentlichen Veranstaltung, dass die &quot;internationale Gemeinschaft auf bedeutungsvolle Konsequenzen vorbereitet&quot; sei. Stunden später erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dem Irans Reformer nach harten Auseinandersetzungen und mit erheblicher Mühe die Zustimmung zum russischen Vorschlag abgerungen hatten, diesen Vorschlag ebenfalls für &quot;nicht existent&quot; und erwiderte Cheneys Drohung seinerseits mit dem Satz &quot;Wer iranische Rechte zu verletzten versucht, der wird das bitter bereuen.&quot;&lt;br /&gt;
Kommentar: Die Botschaft Irans ist im Umkehrschluss klar erkennbar: der russische Vorschlag steht noch auf der Agenda, sofern die USA ihre Zustimmung signalisieren.</description>
    <dc:creator>pixxaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Nachrichten&quot;&gt;Nachrichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-21T11:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1826459/">
    <title>Zur Eskalationsdynamik im Iran-Konflikt</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1826459/</link>
    <description>erklärt Manfred Stenner, Geschäftsführer des Netzwerk Friedenskooperative:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drohkulissen bewirken das Gegenteil der propagierten Absichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der iranische Präsident Ahmadinedschad provoziert den UN-&lt;br /&gt;
Sicherheitsrat mit der großspurigen Erklärung, Iran sei nach der&lt;br /&gt;
gelungenen Anreichung von Uran auf 3,5 Prozent des Isotops Uran-235&lt;br /&gt;
Mitglied im Club der &quot;Atommächte&quot;. Die umgehende und einhellige&lt;br /&gt;
Empörung nützt ihm innenpolitisch, der Großteil der iranischen&lt;br /&gt;
Bevölkerung stellt sich unter dem Eindruck äußerer Bedrohung hinter&lt;br /&gt;
das autoritäre Mullah-Regime. Unter diesen Umständen ist ein&lt;br /&gt;
Einlenken Irans und die wünschenswerte nochmalige Aussetzung des&lt;br /&gt;
Atomforschungsprogramms nicht zu erwarten. Die aufgebauten&lt;br /&gt;
Drohkulissen bewirken das Gegenteil der propagierten Absichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wirklich &lt;b&gt;konstruktive Verhandlungsangebote&lt;/b&gt; können die Mullahs&lt;br /&gt;
jetzt dazu veranlassen, unter &quot;Wahrung ihres Gesichts&quot; substanzielle&lt;br /&gt;
Zugeständnisse zu machen und auf das im Nichtverbreitungsvertrag&lt;br /&gt;
festgeschriebene Recht zum vollen zivilen Brennstoffkreislauf zu&lt;br /&gt;
verzichten. Aus der Friedensbewegung sind umfangreiche Vorschläge&lt;br /&gt;
dazu eingebracht worden (siehe www.koop-frieden.de/&lt;b&gt;irandossier.pdf)&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zentral wären Nichtangriffsgarantien für das von US-Basen umzingelte&lt;br /&gt;
Land sowie die Einleitung eines Friedensprozesses für die&lt;br /&gt;
Gesamtregion Naher und Mittlerer Osten in Form einer Konferenz für&lt;br /&gt;
Sicherheit und Zusammenarbeit, die auch eine Atomwaffenfreie Zone&lt;br /&gt;
unter Einschluss Israels bei gegenseitigen Sicherheitsgarantien und&lt;br /&gt;
wirtschaftlicher Zusammenarbeit anstreben müsste.&lt;/b&gt; Viele kurz- und&lt;br /&gt;
mittelfristige Übergangs-Szenarien zu einem solchen Prozess sind&lt;br /&gt;
möglich, um die weitere Eskalation von Drohung und Gegendrohung zu&lt;br /&gt;
unterbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Abwendung der weiteren Bedrohung durch Atomwaffen&lt;br /&gt;
lässt sich nur mit der Bereitschaft der Atomwaffenstaaten erreichen,&lt;br /&gt;
ihre Verpflichtungen zur atomaren Abrüstung aus dem Sperrvertrag zu&lt;br /&gt;
erfüllen. Deutschland könnte mit der Verbannung der auf deutschem&lt;br /&gt;
Boden verbliebenen Atomwaffen vorangehen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung des UN-Sicherheitsrates zu Iran mit der Setzung einer&lt;br /&gt;
30-Tage-Frist zum Stop der Uranaufbereitung erweist sich schon jetzt&lt;br /&gt;
als schwerwiegender Fehler, droht politisches Management in eine&lt;br /&gt;
Sackgasse zu führen und letztlich zu einer Rechtfertigung für&lt;br /&gt;
etwaige militärische Aktionen der US-Regierung mit dem Ziel eines&lt;br /&gt;
Regimewechsels im Iran zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentlichen Äußerungen auch der Bundesregierung sowie manche&lt;br /&gt;
Kommentare in hiesigen Medien (ohne Medienschelte betreiben zu&lt;br /&gt;
wollen) tragen leider zur Eskalationsdynamik bei. Oft wird bereits&lt;br /&gt;
entgegen der Rechtslage des Nichtverbreitungsvertrages wie&lt;br /&gt;
selbstverständlich davon ausgegangen, das Iran mit der Anreicherung&lt;br /&gt;
gegen internationale Verträge verstoßen würde. Die Steilvorlagen der&lt;br /&gt;
tatsächlich verabscheuungswürdigen (selbst wenn nicht inkorrekte&lt;br /&gt;
Übersetzungen zu Grunde gelegt werden) Äußerungen Ahmadinedschads&lt;br /&gt;
werden zu entsprechender Dämonisierung benutzt. Schon wieder haben&lt;br /&gt;
wir einen neuen Hitler. Vieles erinnert an die kommunikativen&lt;br /&gt;
Abläufe vor dem Irak-Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der 30-Tage-Frist Ende April ist der UN-Sicherheitsrat&lt;br /&gt;
in einer selbstgestellten Falle, dem Ultimatum weitere (Sanktions-&lt;br /&gt;
)Schritte folgen zu lassen. Alle Analysten und auch US-Militärs&lt;br /&gt;
warnen vor einem absoluten Desaster beim Versuch militärisch&lt;br /&gt;
vorzugehen. Aber es gibt eben auch Mechanismen, wie gegenseitige&lt;br /&gt;
Drohungen in weitere Eskalation führen - wenn nicht gar die in den&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen des &quot;New Yorker&quot; beschriebenen Vorbereitungen und&lt;br /&gt;
Pläne für einen Iran-Krieg bereits sowieso fester Wille der US-&lt;br /&gt;
Administration sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da für eine solche militärische Option zum Regimesturz noch mehr als&lt;br /&gt;
beim Irak-Krieg eine weitgehende Zustimmung der US-Verbündeten und&lt;br /&gt;
der öffentlichen Meinung erforderlich ist, engagieren sich die&lt;br /&gt;
Inititiaven und Organisationen aus der Friedensbewegung frühzeitig&lt;br /&gt;
sehr energisch gegen das befürchtete Szenario und wollen die&lt;br /&gt;
europäischen Regierungen dazu drängen, jeder Unterstützung für ein&lt;br /&gt;
militärischen Vorgehen eine eindeutige Absage erteilen. Das ist auch&lt;br /&gt;
Grund dafür, dass der Iran-Konflikt sehr wichtiges Thema bei den&lt;br /&gt;
Ostermärschen ist. Eine konstruktive Friedenspolitik der&lt;br /&gt;
Bundesrepublik und der EU könnte uns ersparen, wieder wie beim Irak-&lt;br /&gt;
Krieg mit Hunderttausenden gegen einen beginnenden Krieg gegen Iran&lt;br /&gt;
demonstrieren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mani Stenner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: &lt;b&gt;Informationen zu den Ostermärschen&lt;/b&gt; und die&lt;br /&gt;
Veranstaltungstermine finden sich unter&lt;br /&gt;
www.friedenskooperative.de/om06term.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle PM/Mailing der &lt;a href=&quot; www.friedenskooperative.de&quot;&gt;friedenskooperative&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>pixxaa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-13T22:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1813512/">
    <title>Höckchen - Stöckchen</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1813512/</link>
    <description>Das Logo der Campaign for Nuclear Disarmament (CND) ist  DAS bekannte Friedenslogo (neben der weissen Taube) überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;CND logo Von links nach rechts: erster keramischer CND badge, früher Blechbadge, heutiger badge&quot; height=&quot;139&quot; alt=&quot;CND logo Von links nach rechts: erster keramischer CND badge, früher Blechbadge, heutiger badge&quot; width=&quot;350&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/friedenszeugnis/images/oldbadge.gif&quot; /&gt;. &lt;br /&gt;
v li n re-&gt;: erster keramischer CND badge, ein früher b. aus Blech, ein heutiger b.&lt;br /&gt;
Geschaffen 1958 von Gerald Holtom, und damals auf dem ersten Ostermarsch, der ersten grossen anti-nuklearen Demo von London nach Aldermaston, wo britische NuklearWaffen damals und heute lagern auf 500 Papp Lollipops gezeigt, &lt;b&gt;die Hälfte schwarzweiss, die andre weissgrün.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum?&lt;br /&gt;
Just as the churchs liturgical colours change over Easter, so the colours were to change, &lt;b&gt;from Winter to Spring, from Death to Life. &lt;/b&gt;Black and white would be displayed on Good Friday and Saturday, green and white on Easter Sunday and Monday.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The first badges were made by Eric Austin of Kensington CND using white clay with the symbol painted black. Again there was a conscious symbolism. They were distributed with a note explaining that &lt;b&gt;in the event of a nuclear war, these fired pottery badges would be among the few human artifacts to survive the nuclear inferno&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(These early ceramic badges can still be found and one, lent by CND, was included in the Imperial War Museums 1999/2000 exhibition From the Bomb to the Beatles)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle &lt;a href=&quot;http://www.cnduk.org/INFORM~1/symbol.htm&quot;&gt;http://www.cnduk.org/INFORM~1/symbol.htm&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2006-04-10T14:38:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/#1813271">
    <title>Aus der PM der campaign for nuclear disarmament - PM</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/#1813271</link>
    <description>Kate Hudson, Chair of the Campaign for Nuclear Disarmament, said, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Beyond the obvious hypocrisy of using nuclear weapons to allegedly prevent Iran from acquiring nuclear weapons, it is illegal for the US to even threaten the use of such weapons. * After three years of intensive IAEA investigations, nothing has been found to suggest that Iran has now, or has ever had, a nuclear weapons programme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
She continued, The US is pursuing a line with Iran that seems to exclude any possibility of a compromise, and fails to recognise the fact that Iran has gone well beyond the limits of what it is formally required to do in terms of inspections. It is difficult to avoid the parallel with the run up to the invasion of Iraq, where UN weapons inspectors were asking for more time for inspections, and the US denied this, preferring instead to hasten into an illegal war on baseless charges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Past IAEA inspections of other NPT non-nuclear signatories, who have full control of their fuel cycles, have taken up to six years. It would seem appropriate to allow inspections and negotiations to continue, rather than the extraordinary pressure and haste which is being applied to Iran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CND today published a Statement on the Iranian nuclear programme which reveals the hypocrisy and vacuity of US allegations against Iran.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_____________&lt;br /&gt;
Fussnoten&lt;br /&gt;
*.  According to the International Court of Justice advisory opinion on the Legality of the Threat or Use of Nuclear Weapons of 8 July 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist cnd?&lt;br /&gt;
The Campaign for Nuclear Disarmament (CND) is one of Europe&apos;s biggest single-issue peace campaigns, with over 32,000 members in the UK. CND campaigns for the abolition of all nuclear weapons everywhere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mailing, auch auf &lt;a href=&quot;http://www.cnduk.org/pages/press/060410.html&quot;&gt;http://www.cnduk.org/pages/press/060410.html&lt;/a&gt; zu finden</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-10T13:42:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/">
    <title>Iran - Lesetip</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/printables/fact/060417fa_fact&quot;&gt;Artikel &lt;/a&gt;aus dem &quot;New Yorker&quot; &lt;br /&gt;
THE IRAN PLANS by Seymour M. Hersh &lt;br /&gt;
Would President Bush go to war to stop Tehran from getting the bomb? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beunruhigend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;empfehle sehr, ihn zu lesen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Journalist S.  Hersh wurde 1969 weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai aufdeckte. 2004 sorgt er erneut für Aufsehen, als er maßgeblich den Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis bekannt macht.&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:date>2006-04-08T13:11:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/#1806383">
    <title>mehr lesen wollen?</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806311/#1806383</link>
    <description>über die laufenden Ereignisse im und um den Iran &lt;br /&gt;
hier &lt;a href=&quot;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Iran/Welcome.html&quot;&gt;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Iran/Welcome.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u.a.  liegen folgende Beiträge vor:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt; Amerikanischer Kriegspfad - Europäischer Verhandlungspfad?&lt;br /&gt;
Vielleicht werden nach der Erklärung des UN-Sicherheitsrats die Karten im Streit mit Iran neu gemischt. Kommentare von Karl Grobe und Norman Paech (04. April 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Keine Sehnsucht nach dem Schrein der Märtyrer&lt;br /&gt;
Eindämmung statt Zerstörung: Auch wenn der Streit um Irans Atomprogramm eskaliert, verläuft der Diskurs unter Strategen im Hintergrund viel rationaler. Von Jürgen Rose (31. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Frau Merkel kann einen Iran-Krieg verhindern&lt;br /&gt;
Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler, Nah- und Mittelost-Experte&lt;b&gt; Mohssen Massarrat&lt;/b&gt; über Zugeständnisse in Teheran, die rote Linie und den Charme eines russischen Kompromisses (30. März 2006)&lt;br /&gt;
&quot;Wann ist keine Deeskalation mehr möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rote Linie könnte mit harten Sanktionsmaßnahmen erreicht sein, die als Vorstufe eines Militärschlages zu verstehen wären, sollte der Sicherheitsrat einen solchen Beschluss fassen - was ich für eher unwahrscheinlich halte. Lassen Sie mich das an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit sagen, hier hat die EU immer noch die Chance zu verhindern, dass die rote Linie überschritten wird - hier hat Deutschland eine Schlüsselrolle inne. Ich bin davon überzeugt, dass ein klares Nein der Bundesregierung zu einem Krieg - und zwar jetzt und nicht erst dann, wenn die rote Linie erreicht wird - die Absichten der USA durchkreuzen kann, weil die Neokonservativen in Washington auf diesen außenpolitischen Rückhalt angewiesen sind. Innenpolitisch fehlt er ihnen, weil nur noch 30 Prozent der Amerikaner ihren Kurs unterstützen. Insofern hat Frau Merkel eine historische Chance, einen möglichen Krieg zu verhindern.&quot;&lt;br /&gt;
* Aus: Freitag 12, 24. März 2006 &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Führt der Westen Krieg gegen Iran?&lt;br /&gt;
12 Thesen und acht Prämissen von Johannes M. Becker (26. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt; &quot;Natürlich kann der Iran Kernwaffen bauen. Heute kann das jedes hochentwickelte Land &lt;br /&gt;
Interview mit Viktor Michailow, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften - Nachrichten aus dem UN-Sicherheitsrat (24. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Der Krieg gegen den Iran hat längst begonnen&lt;br /&gt;
&quot;Israel von der Landkarte löschen&quot; - Über die angeblichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad - Eine Medienanalyse (19. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt; In tempore belli&lt;br /&gt;
Der Iran ist eingekreist von allen Seiten - Es kann also &quot;losgehen&quot;. Ein Kommentar von Erhard Crome (12. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;&quot;Wir werden nicht zulassen, dass Iran Kernwaffen besitzt&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Amerika wird die Welt zum Sieg über den Terrorismus führen. Rede von US-Vizepräsident Richard B. Cheney (11. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;&quot;Seien Sie versichert, dass wir uns nicht auf den Sicherheitsrat als einziges Instrument in unserem Werkzeugkasten verlassen...&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Ständige Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen, John Bolton, in einer Grundsatzrede zum Kampf gegen Iran (08. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ein US-geführter Regimewechsel liegt nicht im Interesse der iranischen Bevölkerung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Atomstreit mit dem Westen und die innenpolitische Lage im Iran gehören zusammen. Von Kamran Matin (06. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Keinen Krieg gegen den Iran - für eine politische Lösung!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Im Wortlaut: Ein gemeinsamer Aufruf aus der Friedensbewegung (06. März 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;&quot;Nur derjenige, der Atomwaffen besitzt, läuft keine Gefahr, von den Vereinigten Staaten angegriffen zu werden&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bundestagsdebatte über die Haltung der Bundesregierung im Streit um das iranische Atomprogramm (25. Februar 2006)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>pixxaa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-08T13:42:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806250/#1806365">
    <title>Pressemitteilung</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806250/#1806365</link>
    <description>des Bundesausschusses Friedensratschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostermärsche 2006:&lt;br /&gt;
Bundesregierung auf der Anklagebank - Keine neuen Kriege!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit langem nicht mehr so viele Ostermärsche wie in diesem Jahr    &lt;br /&gt;
* Friedensbewegung gegen Irankrieg und Kongo-Einsatz    &lt;br /&gt;
* Zivile Konfliktbearbeitung muss Vorrang haben    &lt;br /&gt;
* &quot;Krieg gegen Terror&quot; ist selbst Terror    &lt;br /&gt;
* Für Abrüstung und gegen Sozialabbau    &lt;br /&gt;
* Regionale Konflikte: gegen Bombodrom und Truppenübungsplatz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, 8. April 2006 - Am Sonntag (9. April) beginnen die traditionellen Ostermärsche in Deutschland. Den Beginn macht Potsdam, jene Stadt, die auch das deutsche Einsatzführungskommando beherbergt, das für die Auslandseinsätze der Bundeswehr zuständig ist. Es wird, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, den EU-Militäreinsatz im Kongo ab Juni d.J. leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese Planungen gehen zu Ostern wieder Tausende Friedensaktivistinnen und -aktivisten im ganzen Land auf die Straße. Nach einer Übersicht, die das zentrale Ostermarschbüro in Frankfurt a.M. online herausgibt, finden in diesem Jahr wesentlich mehr Ostermärsche statt, als in den vergangenen Jahren. Mit annähernd 100 Demonstrationen und Kundgebungen, z.T. mehrtägigen Wanderungen und Fahrraddemonstrationen (sogar ein Autokorso ist dabei) will die Friedensbewegung ihre Kritik an der herrschenden Militärpolitik und ihren Protest gegen Kriegsdrohungen und Aufrüstung deutlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Proteste steht der drohende Krieg gegen Iran, der nicht nur von den USA, sondern auch von Deutschland und der EU als Option einkalkuliert wird. In den meisten Ostermarschaufrufen wird vor einer offensichtlich gewollten Eskalationspolitik gegen den Iran gewarnt, in der auch die EU eine unheilvolle Rolle spielt. Die Friedensbewegung fordert &quot;Dialog statt Kriegsvorbereitung, Kooperation statt Konfrontation&quot;. Auch die offiziellen Atommächten müssten sich an den Atomwaffensperrvertrag halten, in dem sie sich zur Abrüstung ihrer Atomwaffen verpflichtet hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Thema der Ostermärsche wird auch der bevorstehende Einsatz von Bundeswehr und EU-Truppen im Kongo sein. Die Friedensbewegung warnt die Bundesregierung davor, sich im Kongo militärisch zu engagieren und fordert stattdessen mehr Anstrengungen und Mittel für eine effektivere Entwicklungshilfe, eine Initiative zur nachhaltigen Entschuldung des Landes sowie eine schärfere Kontrolle der Waffenausfuhren (insbes. was die Kleinwaffen betrifft). Jahrzehnte des Bürgerkriegs und der äußeren militärischen Einmischung haben das Land in das Chaos und die Bevölkerung in immer größeres Elend gestürzt. Damit sollte doch hinreichend deutlich geworden sein, dass mit Militär die Probleme des Landes nicht zu lösen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für andere Weltregionen gilt: Es ist an der Zeit, einen grundsätzlich anderen Weg einzuschlagen und endlich zivile Konzepte der Konfliktbearbeitung anzuwenden. Hunger, Armut, Massenarbeitslosigkeit, Aids und andere soziale Probleme sind nicht mit militärischen Mitteln zu lösen. Auch Drogenkriminalität und Terrorismus sind Fälle für zivile Ermittler (Polizei, Justiz), und nicht für das Militär. Der militärische sog. &quot;Krieg gegen den Terror&quot;, an dem sich die Deutschland im Rahmen von Enduring Freedom seit fünf Jahren beteiligt, muss beendet werden. Der ausgeweitete &quot;Antiterrorkampf&quot; ist selbst Terror und steigert nur die Spirale der Gewalt. Entgsprechend wird auch der bewaffnete Einsatz der Bundeswehr im Inneren entschieden abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fast allen Ostermarsch-Aufrufen wird auch der Zusammenhang hergestellt zwischen den weltweit steigenden Rüstungsausgaben auf der einen Seite und den immer knapper werdenden Mitteln für die Sicherung des Sozialstaats. Dies träfe auch auf die Europäische Union zu, die zur Zeit dabei sei, eigene Elitekampftruppen (&quot;Battlegroups&quot;) aufzubauen und den erfolgreichen Wirtschaftsbund in ein Militärbündnis umzuwandeln. Der Bundesausschuss Friedensratschlag (Kampagne &quot;Abrüstung statt Sozialabbau&quot;) und die DFG-VK (Kampagne &quot;Schritte zur Abrüstung&quot;) werden auf dem Gebiet künftig enger zusammenarbeiten und ihre Kampagnen koordinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell greifen die Ostermarschierer lokale und regionale Probleme und Konflikte auf. Dies wird in der &quot;Freien Heide&quot; (Ostermarsch in Fretzdorf) und der &quot;Offenen Heide&quot; (Ostermarsch in Colbitz) der Fall sein, wo sich die Bürger seit Jahren gegen die militärische Nutzung großer Naturschutz- unmd Naherholungsgebiete zur Wehr setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag wertet die Zunahme der Ostermarschaktivitäten in diesem Jahr als Indiz für die wieder gewonnene organisatorische Stärke der Friedensbewegung. &quot;Die nächsten Bundeswehr-Auslandseinsätze werden in Zukunft nicht mehr so reibungslos im Bundestag abgenickt wie bisher&quot;, hofft der Sprecher des Friedensratschlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:&lt;br /&gt;
Peter Strutynski (Sprecher) &lt;br /&gt;
Quelle &lt;a href=&quot;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/ostermarsch2006/presse-baf.html&quot;&gt;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/ostermarsch2006/presse-baf.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-08T13:34:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806250/">
    <title>&lt;b&gt;Ostermarsch - Wann und wo bei Dir zuhause ?&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1806250/</link>
    <description>findest Du hier &lt;a href=&quot;http://www.ostermarsch.info/&quot;&gt;http://www.ostermarsch.info/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! dieses Jahr ists nämlich oft  früher als die Schokoladenhasen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. morgen, Sonntag 9. April in Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(ausführlich im Kommentar die Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag )&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>pixxaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Aktionen&quot;&gt;Aktionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-08T12:43:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1805735/">
    <title>Frankfurt/M 18. April /Suttner Briefmarke</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1805735/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;55c Sondermarke zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner 1905 &quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;55c Sondermarke zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner 1905 &quot; width=&quot;193&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/friedenszeugnis/images/Briefmarke.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sonder&lt;b&gt;briefmarke &lt;/b&gt;der dt Post (zu 55ct), seit Dez 2005&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausstellung Die Waffen nieder! &lt;/b&gt; mit  &lt;b&gt;Preisverleihung &lt;/b&gt;zum Bertha-von-Suttner-Kunst-u Medienpreis in FFM am 18.April , dem Tag an dem Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis vor genau 100 Jahren in Empfang nahm und ihre &lt;a &gt;Friedensnobelpreisrede &lt;/a&gt;hielt. (FFM: 18h Ökohaus (mehr&lt;a href=&quot;http://www.bertha-von-suttner-preis.de/termine.html&quot;&gt; -&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;die Rede hab ich in den Kommentar gestellt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BERTHA von SUTTNER  (1843-1914), Österreich, erhielt den Friedensnobelpreis 1905 für die Rolle, die sie in der europäidschen Friedensbewegung einnahm. Durch ihre Freundschaft mit  Alfred Nobel inspirierte sie ihn, den Friedenspreis auszuloben.</description>
    <dc:creator>pixxaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://friedenszeugnis.twoday.net/topics/Aktionen&quot;&gt;Aktionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pixxaa</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-08T09:10:03Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1805735/#1806200">
    <title>Friedensnobelpreisrede</title>
    <link>http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1805735/#1806200</link>
    <description>Bertha von Suttner Nobel Lecture&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vortrag, Gehalten vor dem Nobel-Comité des Storthing zu Christiania am l8. April 1906 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Friedensbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ewigen Wahrheiten und ewigen Rechte haben stets am Himmel der menschlichen Erkenntnis aufgeleuchtet, aber nur gar langsam wurden sie von da herab geholt, in Formen gegossen, mit Leben gefüllt, in Taten umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine jener Wahrheiten ist die, dass Frieden die Grundlage und das Endziel des Glückes ist, und eines jener Rechte ist das Recht auf das eigene Leben. Der stärkste aller Triebe, der Selbsterhaltungstrieb, ist gleichsam eine Legitimation dieses Rechtes, und seine Anerkennung ist durch ein uraltes Gebot geheiligt, welches heisst: &quot;Du sollst nicht töten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie wenig im gegenwärtigen Stande der menschlichen Kultur jenes Recht respektiert und jenes Gebot befolgt wird, das brauche ich nicht zu sagen. Auf Verleugnung der Friedensmöglichkeit, auf Geringschätzung des Lebens, auf den Zwang zum Töten ist bisher die ganze militärisch organisierte Gesellschaftsordnung aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es so ist und weil es so war, solange unsere - ach so kurze, was sind ein paar tausend Jahre? - sogenannte Weltgeschichte zurückreicht, so glauben manche, glauben die meisten, dass es immer so bleiben müsse. Dass die Welt sich ewig wandelt und entwickelt, ist eine noch gering verbreitete Erkenntnis, denn auch die Entdeckung des Evolutionsgesetzes, unter dessen Herrschaft alles Leben - das geologische wie das soziale - steht, gehört einer jungen Periode der Wissenschaftsentwicklung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein; der Glaube an den ewigen Bestand des Vergangenen und Gegenwärtigen ist ein irrtümlicher Glaube. Das Gewesene und Seiende flieht am Zeitstrome zurück wie die Landschaft des Ufers; und das auf dem Strom getragene mit der Menschheit befrachtete Schiff treibt unablässig den neuen Gestaden dessen zu, was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Werdende, das Erzielte immer um einen Grad besser, höher, glücklicher sich gestaltet als das Gewesene, das Ueberwundene, das ist die Ueberzeugung derer, die das Entwicklungsgesetz erkannt haben und die an seiner Betätigung mit zu helfen sich bemühen. Erst durch die Erkenntnis und bewusste Benützung der Naturgesetze und Naturkräfte, sowohl auf physischem wie auf moralischem Gebiete, werden die technischen Erfindungen und die sozialen Einrichtungen geschaffen, welche unser Leben erleichtern, bereichern und veredeln. Ideale nennt man diese Dinge, solange sie noch im Reiche der Idee schweben, als erreichte Fortschritte stehen sie da, sobald sie in eine sichtbare, lebendige und wirkungskräftige Form gebracht worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn Sie mich auf dem Laufenden erhalten und ich erfahre, dass die Friedensbewegung den Weg der praktischen Betätigung einzuschlagen beginnt, dann will ich dabei mit pekuniären Mitteln weiterhelfen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind die Worte, die der edle Nordländer, dem ich die Ehre verdanke, vor Ihnen, meine Herren und Frauen, hier zu erscheinen - die Alfred Nobel im Jahre 1892 in Bern an mich richtete, als er dort, wo eben ein Friedenskongress tagte, mit uns, meinem Mann und mir, zusammentraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Alfred Nobel sich allmählich überzeugt hat, dass die Bewegung aus dem Wolkengebiet der frommen Theorien auf dasjenige der erreichbaren und praktisch abgesteckten Ziele übergegangen ist, das hat er durch sein Testament bewiesen. Neben den anderen Dingen, die er als zur Förderung der Kultur dienend erkannt hat, nämlich die Wissenschaft und die idealistische Literatur, hat er auch die Ziele der Friedenskongresse, nämlich Erlangung internationaler Justiz und daraus folgend Herabminderung der Heere, angereiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Alfred Nobel war der Ansicht, dass die sozialen Wandlungen sich nur langsam und mitunter auf indirekten Wegen vollziehen. Er hatte für die Nordpolexpedition Andrees 80,000 Frcs gespendet. Er schrieb mir darüber, dass dies der Friedenssache mehr nützen könne, als ich glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn Andree sein Ziel erreicht, selbst wenn er es nur halb erreicht, so wird dies eines jener Lärm und Gärung verursachenden Erfolge sein, welche die Geister bewegen und das Entstehen und die Aufnahme neuer Ideen und neuer Reformen bewirken.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch einen näheren und unmittelbareren Weg sah Nobel vor sich. Ein anderes Mal schrieb er mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man könnte und sollte bald zu dem Ergebnis gelangen, dass sich alle Staaten solidarisch verpflichten, denjenigen anzugreifen, der zuerst einen ändern angriffe. Das würde den Krieg unmöglich machen und müsste auch die brutalste und unvernünftigste Macht zwingen, sich an das Schiedsgericht zu wenden oder ruhig zu bleiben. Wenn der Dreibund alle, statt drei Staaten umfasste, so wäre der Friede auf Jahrhunderte gesichert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Nobel hat die grossen Fortschritte und die entscheidenden Ereignisse nicht mehr erlebt, durch welche die Friedensidee zu lebendigen Organen, d. h. funktionierenden Institutionen gelangt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte er doch noch erfahren, dass der grosse englische Staatsmann Gladstone, noch über das Schiedsgerichtsprinzip hinaus, die Einsetzung eines ständigen Völkertribunals vorschlug. Ein Freund des grand old man, Philip Stanhope, hat der interparlamentarischen Konferenz von 1894 diesen Antrag im Namen Gladstones überbracht und erreicht, dass der Plan eines solchen Tribunals an die Regierungen versendet werde. Auch diese Versendung hat Alfred Nobel noch erlebt. Aber die Folgen davon: die Einberufung der Haager Konferenz und die Gründung des dortigen ständigen Schiedsgerichtshofes, die haben sich erst nach seinem Tode vollzogen. Es bleibt ein unberechenbarer Schaden für die Bewegung, dass ihr Männer, wie Alfred Nobel, Moritz v. Egidy und Johann v. Bloch, zu frühzeitig entrissen worden sind! Zwar wirken ihre Werke und Taten noch über das Grab fort, aber wären sie lebendig unter uns, wieviel würde ihr persönlicher Einfluss und ihre wirkende Kraft noch zur Beschleunigung der Bewegung beitragen. Wie tapfer würden sie den Kampf aufgenommen haben, der gerade jetzt von der Seite des Militarismus geführt wird, um das erschütterte alte System aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergebens: alte Systeme müssen weichen, wenn ein neues einmal begonnen hat, sich zu organisieren. Die Ueberzeugung von der Möglichkeit, von der Notwendigkeit und von der Segensfülle eines gesicherten juridischen Friedenszustandes zwischen den Völkern ist schon zu sehr in alle Schichten, auch schon in die Machtsphären gedrungen, die Aufgabe ist schon zu klar hingestellt, und zu viele arbeiten schon daran, als dass sie nicht früher oder später erfüllt werden sollte. Heute sind die Staatsoberhäupter schon zahlreich, die sich zum Ideal der Friedensbewegung bekennen. Vor einigen Jahren war noch kein einziger Minister in ihren Reihen. Der erste an der Macht befindliche Staatsmann, von dem ich mich erinnere, dass er offiziell einer interparlamentarischen Konferenz seine Zustimmung mitteilen liess, war der norwegische Ministerpräsident Steen. John Lund war es, der diese Botschaft - die damals Aufsehen erregte - der im Jahre 1891 in Rom tagenden interparlamentarischen Konferenz überbrachte. Die norwegische Regierung war auch die erste, die den Mitgliedern der interparlamentarischen Union Reisespesen und dem Berner Friedensbureau eine Subvention bewilligte. Alfred Nobel wusste wohl, warum er die Verwaltung seines Friedenslegates gerade dem Storthing anvertraut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns doch ein wenig in der Welt um, ob die Ereignisse und Aspekte wirklich dazu berechtigen, von den positiven Ergebnissen des Pacificismus und von seiner fortschreitenden Entwicklung zu reden. Ein furchtbarer Krieg, wie ihn die Weltgeschichte noch nicht gesehen, hat eben im fernen Osten gewütet; eine noch furchtbarere Revolution knüpft sich daran, die das riesige russische Reich durchschüttert und deren Ende gar nicht abzusehen ist. Nichts als Brände, Raube, Bomben, Hinrichtungen, überfüllte Gefängnisse, Peitschungen und Massakres, kurz eine Orgie des Dämons Gewalt; im mittleren und westlichen Europa indessen kaum überstandene Kriegsgefahr, Misstrauen, Drohungen, Säbelgerassel, Presse-hetzen; fieberhaftes Flottenbauen und Rüsten überall; in England, Deutschland und Frankreich erscheinen Romane, in welchen der Zukunftsüberfall des Nachbars als ganz selbstverständlich Bevorstehendes geschildert wird mit der Absicht, dadurch zu noch heftigerem Rüsten anzuspornen; Festungen werden gebaut, Unterseeboote fabriziert, ganze Strecken unterminiert, kriegstüchtige Luftschiffe probiert, mit einem Eifer, als wäre das demnächstige Losschlagen die sicherste und wichtigste Angelegenheit der Staaten, und sogar die zweite Haager Konferenz wird mit einem Programm versehen, das sie zu einer Kriegskonferenz stempelt, und da wollen die Leute behaupten, die Friedensbewegung mache Fortschritte? ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss eben nicht nur das Auffallende betrachten, das breit an der Oberfläche waltet, man muss auch das zu sehen verstehen, was aus dem Boden hervorspriesst; man muss verstehen, dass zwei Weltanschauungen und zwei Zivilisationsepochen jetzt mit einander ringen, und da wird man gewahr, dass mitten unter dem krachenden, drohenden Alten das verheissende Neue sich emporringt, gar nicht mehr vereinzelt, gar nicht mehr schwach und formlos, sondern schon viel verbreitet und lebenskräftig. Ganz unabhängig von der eigentlichen Friedensbewegung, die ja selber mehr ein Symptom als die Ursache der sich vollziehenden Wandlung ist, geht ein Prozess der Internationalisierung, der Solidarisierung der Welt vor sich. Dazu wirken mit: die technischen Erfindungen, der gesteigerte Verkehr, die sich verzweigenden und international durchdringenden Interessengemeinschaften, die gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit, und halb unbewusst - wie Triebe schon sind - waltet da der Selbsterhaltungstrieb der menschlichen Gesellschaft, die ja auf dem Wege der ewig gesteigerten Vernichtungsmethode ihrer Zerstörung entgegenginge und sich instinktiv dagegen aufbäumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen unbewussten Faktoren, die eine Aera der Kriegslosigkeit vorbereiten, gibt es die vollkommen Zielbewussten, welche den ganzen Aktionsplan schon in deutlichen Umrissen vor sich sehen, welche die Methode kennen und anzuwenden beginnen, durch die das vorgesteckte Ziel sobald als möglich erreicht werden kann. Der gegenwärtige englische Premier Campbell-Bannermann wirft von neuem die Abrüstungsfrage auf. Der französische Senator d&apos;Estournelles will die französisch-deutsche Entente in die Wege leiten. Ein Jaures fordert die Sozialisten aller Länder zum einmütigen Widerstande gegen den Krieg auf. Ein russischer Gelehrter (Novikow) verlangt den Siebenbund der konföderierten Grosstaaten der Erde; ein Roosevelt bietet sämtlichen Staaten Schiedsgerichtsverträge an und spricht in seiner Botschaft an den Kongress folgende Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es sei die Pflicht seiner Regierung, auf jede nur mögliche Weise die Zeit näher zu bringen, wo das Schwert nicht mehr Schiedsrichter zwischen den Völkern wäre.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Amerika möchte ich etwas verweilen. Das Land der unbeschränkten Möglichkeiten zeichnet sich dadurch aus, dass es die grössten und neuesten Pläne mit kühnem Geiste entwirft und zu deren Ausführungen die einfachsten und kürzesten Mittel aufzufinden versteht. Mit anderen Worten: ideal im Denken, praktisch im Tun. Die moderne Friedensbewegung wird - das steht uns in Aussicht - von Amerika aus einen kräftigen Anstoss und eine klare Formel der Verwirklichung finden. In den eben zitierten Worten des Präsidenten liegt die volle Erfassung der Aufgabe und in den nachfolgenden Sätzen, die einer gegenwärtig in Amerika betriebenen Friedenskampagne als Programm dienen, ist die Methode deutlich vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
1. 	Schiedsgerichtsverträge.&lt;br /&gt;
2. 	Eine Friedensunion zwischen den Staaten.&lt;br /&gt;
3. 	Eine internationale Institution, kraft deren das Recht zwischen den Völkern ausgeübt werden könnte, wie es zwischen unseren Staaten (von Nordamerika) ausgeübt wird und dadurch die Abschaffung der Notwendigkeit, zum Kriege Zuflucht zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich Roosevelt am 17. Oktober 1904 im weissen Hause empfing, sagte er zu mir: &quot;Der Weltfriede kommt, er kommt gewiss, aber nur Schritt für Schritt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch. So deutlich erkannt, so scheinbar naheliegend und leicht erreichbar ein Ziel auch winkt, der Weg dahin kann nur Schritt für Schritt zurückgelegt, und unzählige Hindernisse müssen dabei überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier handelt es sich noch dazu um ein Ziel, das von vielen Millionen noch gar nicht gesehen wird, von dem unzählige Menschen entweder nichts wissen, oder das sie als eine Utopie betrachten. Mächtige Interessen sind auch damit verbunden, dass es nicht erreicht werde, dass alles beim Alten bleibe. Und die Anhänger des Alten, des Bestehenden, haben einen gar mächtigen Bundesgenossen an dem Naturgesetz der Trägheit, an dem Beharrungsvermögen, das allen Dingen innewohnt gleichsam als Schutz gegen die Gefahr des Vergehens. Es ist also kein leichter Kampf, der noch vor dem Pacificismus liegt. Von allen Kämpfen und Fragen, die unsere so bewegte Zeit erfüllen, ist diese Frage, ob Gewaltzustand oder Rechtszustand zwischen den Staaten, wohl die wichtigste und folgenschwerste. Denn ebenso unausdenkbar wie die glücklichen segensreichen Folgen eines gesicherten Weltfriedens, ebenso unausdenkbar furchtbar wären die Folgen des immer noch drohenden, von manchen Verblendeten herbeigewünschten Weltkrieges. Die Vertreter des Pacificismus sind sich wohl der Geringfügigkeit ihres persönlichen Machteinflusses bewusst, sie wissen, wie schwach sie noch an Zahl und Ansehen sind, aber wenn sie bescheiden von sich selber denken, von der Sache, der sie dienen, denken sie nicht bescheiden. Sie betrachten sie als die grösste, der über haupt: gedient werden kann. Von ihrer Lösung hängt es ab, ob unser Europa noch der Schauplatz von Ruin und Zusammenbruch werden, oder ob und wie in Verhütung dieser Gefahr noch früher die Aera des gesicherten Rechtsfriedens eingeführt werden soll, in der die Zivilisation zu ungeahnter Blüte sich entfalten wird. Das ist die Frage, die mit ihren vielseitigen Aspekten das Programm der zweiten Haager Konferenz füllen sollte, statt den vorgeschlagenen Erörterungen über die Gesetze und Gebräuche des Seekrieges, Beschiessung von Häfen, Städten und Dörfern, Legung von Minen u. s. w. Durch dieses Programm zeigt sich, wie die Anhänger der herrschenden Kriegsordnung diese letztere sogar noch auf dem eigensten Terrain der Friedensbewegung zwar modifizieren, aber aufrecht erhalten wollten. Die Anhänger des Pacificismus jedoch, innerhalb und ausserhalb der Konferenz, werden zur Stelle sein, um ihr Ziel zu verteidigen und sich ihm wieder einen Schritt zu nähern. Das Ziel nämlich, welches, um Roosevelts Worte zu wiederholen, die Pflicht seiner Regierung, die Pflicht aller Regierungen darstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Zeit herbeizuführen, wo der Schiedsrichter zwischen den Völkern nicht mehr das Schwert sein wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From Les Prix Nobel en 1905, Editor Carl Gustaf Santesson, [Nobel Foundation], Stockholm, 1907&lt;br /&gt;
via&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nobelprize.org/peace/laureates/1905/suttner-lecture-ge.html&quot;&gt;http://nobelprize.org/peace/laureates/1905/suttner-lecture-ge.html&lt;/a&gt;</description>
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