16
Jan
2006

CPT

CPT - Mahnwache in FFM

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir halten eine

MAHNWACHE
am nächsten Samstag 21. Januar
ab 14:00 VOR
der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg in Frankfurt/M

und dann die
ANDACHT ab 16 Uhr IN der Alten Nikolaikirche ab.
(liegt sehr zentral; Wegbeschreibung siehe unten an der Mail)

Wir wollen hierbei die 4 Entführten aus dem Christian Peacemaker Team und ihre Familien und Freunde im Licht halten
TomFox* Tom Fox, 54, Quäker, Baltimore YM, USA







NormanKember* Norman Kember, 74, aus London, England.







James_Loney_koe* James Loney, 41, is a community worker from Toronto, Canada.






P_Harmeet_Sooden_re_gr* Harmeet Singh Sooden, 32 is a Canadian electrical engineer.






Mit der Mahnwache wollen wir
  • darauf aufmerksam machen, dass die 4 CPT-Mitglieder entführt wurden und verschwunden sind
  • auf die Situation im Irak hinweisen, auch darauf, dass es Menschen gibt, die sich im vollen Bewusstsein des Risikos in dieser Situation für Gewaltfreiheit einsetzen und damit Zeichen der Hoffnung setzen
    (vgl Artikel von W.Krauss im Kommentar)
  • auf das Schicksal von verschleppten Menschen, durch Terroristen aber auch durch Militärs und Geheimdienste hinweisen – wir setzen uns dafür ein, dass diese Willkürmaßnahmen nicht zum Bestandteil staatlicher Politik werden dürfen
Wir bitten alle Interessierte, durch Ihre Gedanken, Gebete und Intitiativen auch bei deutschen Politikern – dass sie Massnahmen/Bemühungen für die Freilassung der Entführten ergreifen und sich dafür auch bei den Regierungen der USA, von GB und Kanada und des Irak einsetzen.


mehr

auf englisch unter http://www.cpt.org/
auf arabisch http://www.cpt.org/iraq/response/arabicresources.htm

petition


We call for the immediate release of the four peaceworkers: Tom Fox, Harmeet Sooden, James Loney, and Norman Kember, taken captive in Iraq on November 26, 2005.

These men are not spies, military contractors, or missionaries. They are unarmed persons of faith, who have worked in Iraq to end the US occupation, stop torture of detainees, and ease the suffering of persons injured in the war.

Detaining or harming these four blameless men will not advance any good cause, and would bring shame to those responsible.

In the name of God, in the name of Justice, we plead for compassion, mercy, and immediate release of these innocent workers for peace and righteousness.

With them we say: Stop the war. End torture. And free the captives.

Christian Peacemaker Teams is a program of Brethren, Quaker and Mennonite Churches (USA and Canada)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bitte bringt z.B. PACE fahnen mit

Wir freuen uns über Eure Ideen & Mitarbeit

herzliche Grüsse

D, S und G



Die Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg ist erreichbar mit
- U-Bahnen der Linie 4 bzw 5 , Haltestelle Römer. (3 Minuten Fussweg) ca 4 minuten Fahrzeit v HBf
- Strassenbahnen der Linen 11 und 12, Haltestelle Paulskirche. (3 Minuten Fussweg)
- allen S-Bahnen bis Hauptwache (ca 2 minuten Fahrzeit v HBf, dann zu Fuss über den Liebfrauenberg, Neue Kräme und Paulsplatz zum Römerberg. (10 Minuten Fussweg)


alle Fotos von cpt, ausschnitt (Bild H.S.) & farbretusche (Bild J. L. ) von mir

Trackback URL:
http://friedenszeugnis.twoday.net/stories/1421547/modTrackback

pixxaa - 16. Jan, 19:24

Wolfgang Krauß Dt Mennonitisches Friedenskomitee

IRAK: Vier Mitglieder des Christian Peacemaker Teams (CPT) vermisst

„Sie wollen durch ihren Einsatz die Geltung der Menschenrechte unterstreichen und durch gewaltfreies Handeln Zeichen der Hoffnung setzen. Was können wir tun, wenn nun auch sie von kriminellen oder terroristischen Gruppen entführt werden? ...

Information und Gebet - beides sind Waffen im gewaltfreien Kampf gegen die Mächte und Gewalten, die sich der Gewalt verschrieben haben, sei es im Namen einer Ideologie der "Freiheit" oder im Namen eines missverstandenen Islam. Wir wollen beten und hoffen, dass das gewaltfreie Zeugnis von Gottes Liebe zu Freund und Feind Menschen und Situationen konkret verändert.

Wir rufen auf zum Gebet für alle, die unter der Gewalt im Irak leiden, für die Soldaten der Besatzungstruppen, für diejenigen die Widerstand gegen sie leisten, für diejenigen die Menschen entführen, aus politischen Gründen oder einfach nur um Geld zu erpressen, für die irakische Regierung, die deutsche Regierung und ihre Bemühungen zur Freilassung von Susanne Osthof, für den US-Präsidenten und seine Regierung, dass sie sich ihrer Schuld an der verfahrenen Situation stellen, für alle Menschen im Irak, die gewaltfrei für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten.“


Wolfgang Krauß Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee, www.dmfk.de

pixxaa - 16. Jan, 19:29

Informationen über das Christian-Peacemaker-Team

Christian Peacemaker Team (CPT) entsendet Teams ausgebildeter Friedensarbeiter in Krisensituationen und militarisierte Regionen an verschiedenen Orten der Welt. Die örtlichen Teams empfangen regelmäßig
Delegationen von Friedens- und Menschenrechtsaktivisten. Die Besuchsdelegationen arbeiten mit den Teams und einheimischen Zivilisten zusammen in der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen und der Entwicklung gewaltfreier Alternativen zu bewaffneter Konfliktaustragung. Das CPTTeam im Irak war in den letzten drei Jahren Gastgeber für insgesamt 120 Teilnehmer an 16 Delegationen.
CPT möchte mitarbeiten an organisierten gewaltfreien Alternativen zum Krieg.

Ursprünglich eine gewaltvermindernde Initiative der historischen Friedenskirchen (Mennoniten, Church of the Brethren und Quäker), hat CPT
inzwischen Mitglieder und erfährt Unterstützung aus vielen christlichen Kirchen.
CPT ist seit Oktober 2002 im Irak präsent. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen, besonders die Misshandlung von Gefangenen. Außerdem vermittelt CPT Kontakte zwischen Irakern und lokalen sowie internationalen Menschenrechtsorganisationen. Irakische Menschenrechtler und normale Bürger schätzen die unabhängige und gewaltfreie CPT-Präsenz und ermutigen die Mitarbeiter dazu, ihre Erfahrungen der Weltöffentlichkeit mitzuteilen.

In einer "Grundsatzerklärung" betonen die Langzeit-Teammitglieder, dass ihnen die "vielen Risiken bewusst seien, denen Iraker und Internationale derzeit in Irak ausgesetzt seien". Diese Risiken seien jedoch nicht schwerwiegender als ihre Absicht zu bleiben. Sie formulieren ihre Hoffnung, dass "Liebe zu Freund und Feind, gewaltfreies Eingreifen auf der Seite der systematisch unterdrückten, ein kleiner Beitrag sein kann, die schwierige Situation im Irak zu verändern".

CPT setzte sich in seiner Arbeit für die Rechte irakischer Gefangener ein, die durch die US-Regierung illegal gefangen gehalten und missbraucht wurden. Wir waren die ersten, die öffentlich die Folter irakischer Gefangener durch die US-Armee verurteilten, lange bevor westliche Medien zugaben, was in Abu
Ghraib geschah. Wir gehören zu den wenigen im Irak verbliebenen internationalen Organisationen, die die Wahrheit verbreiten, darüber was den Menschen hier angetan wird. Wir hoffen, dass wir diese Arbeit fortsetzen können, und wir beten für die baldige Freilassung unserer Kollegen.

CPT befürwortet nicht Gewaltanwendung, um das Leben seiner Mitarbeiter zu retten, sollten sie entführt und als Geiseln gehalten oder in einer Konfliktsituation gefangen sein.

Außer im Irak gibt es derzeit CPT-Teams in Barrancabermeja, Kolumbien; Hebron und At-Tuwani, Palästina; Kenora, Ontario/Kanada; und an der Grenze von Mexiko und USA.
Quelle :Informationen über das Christian-Peacemaker-Team (www.cpt.org )

sehen - 16. Jan, 20:06

Hamburg ist im Geist dabei

Danke, pixxaa, für die Initiative. Im Geist bin ich weiter jeden Tag dabei.
Vielleicht sollten wir in Hamburg die Initiative aufgreifen.
ich glaube, es ist wichtig, dabei auch möglichst die anderen anszusprechen, die geistig wach genug sind, um die Lage zu verstehen und entsprechend verständig zu reagieren. Machst Du das in der Koordination bekannt ?

pixxaa - 22. Jan, 22:57

Mitschnitt im Radio

Über die Mahnwache für die entführten Mitglieder des Christian Peace Teams im Irak und über die Quäker

gibt es hier einen Mitschnitt
des Berichts der heute morgen im Hessischen Rundfunk – 1. Programm - lief

der Link führt zu einem Gastzugang zum GMX MediaCenter,
Link ist bis zum 21.2.2006 gültig.

pixxaa - 24. Jan, 11:05

auf dem Laufenden bleiben

über die generelle Situation im Irak und die Entführten
auf http://www.freethecaptivesnow.org/

auch bequem über rss-feed http://beardedbaby.net/fox/index.rdf
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Beispiel von heute

There was no news on Monday January 23 about Tom Fox and the other CPT captives in Iraq. But there was another appeal for the release of one captive:

New appeal for Norman Kember highlights health concerns
Pat Kember, wife of the 74-year-old peace campaigner Norman Kember, who has been held hostage in Iraq for two months, appealed again for the release of her ailing husband in a televised message aired by the al-Jazeera network.
"Please show compassion and mercy. Please release [Norman] and his friends soon," said Mrs Kember, who lives in north London. "They are good people and they will resume work to make Iraq safer and more peaceful."
She added: "I am extremely worried because his condition might be deteriorating. He suffers from high blood pressure and from aneurysm (swelling of an artery)."
In other iraq-related news, a US army officer, convicted of "negligent homicide" in the torture-suffication death of an Iraqi general, will serve no prison time. Instead, Al-Jazeeras reports, Chief Warrant Officer Lewis Welshofer Jr. was reprimanded, and also was ordered on Monday to forfeit $6,000 salary and was restricted to his place of work, worship and barracks for 60 days.
Welshofer, 43, had originally been charged with murder, but instead he was convicted on Saturday of negligent homicide and negligent dereliction of duty and faced up to three years and three months in prison, a dishonourable discharge, loss of his pension and other penalties.
After hearing the sentence, Welshofer hugged his wife and soldiers in the gallery watching the trial, many who had worked with Welshofer and who testified as character witnesses, broke into applause.

Insurgent attacks in Iraq jumped in 2005, US says
WASHINGTON, Jan 23 (Reuters) - Insurgents in Iraq mounted more than 34,000 attacks last year on U.S. and other foreign troops, Iraqi security forces and Iraqi civilians, a nearly 30 percent jump from 2004, the U.S. military said on Monday.
U.S. officials cautioned that the figure should not be seen as evidence that insurgents are gaining ground because the effectiveness of their attacks declined and the Iraqis achieved numerous political milestones despite the ongoing violence.
"We are succeeding, and the Iraqis are succeeding," said Marine Corps Maj. Tim Keefe, a U.S. military spokesman in Baghdad.
But defense analyst Daniel Goure of the Lexington Institute think tank said, "It's a little hard on the face of it to claim we are being successful when the number of attacks increases by 30 percent.

Group presses U.S. military on jailed journalists
NEW YORK, Jan 23 (Reuters) - The Committee to Protect Journalists on Monday called for the U.S. military to free two journalists, one held without charge in Iraq and the other, the media rights group said, detained at Guantanamo Bay, Cuba.
The New York-based group also demanded an explanation from the U.S. military for holding a Reuters TV cameraman for eight months without charges until his release on Sunday.
"The military owes an explanation for this open-ended and unsubstantiated detention," she said. "U.S. officials should also credibly explain the basis for the other detentions or release those journalists immediately," [CPJ Executive Director ann] Cooper said.
Reuters reported that a US soldier was killed in Baghdad Monday. By Reuters' reckoning, That would bring the US death toll to 2228. However, the Asoociated Press put the total at 2231, and said this was six less than the Pentagon's updated tally, which would be 2237.Reuters also estimates that civilian iraqi casualties as between 28,088 and 31,676. [Other plausible estimates put the figure over 100,000.]
According to the International Federation of Journalists, a record number of media workers died last year while doing their job, amid a growing trend towards the targeted killing of journalists.
At least 89 journalists were murdered because of their professional work, the IFJ said, out of a total of 150 media deaths in 2005.
"It was an unprecedented year ... the IFJ has counted 89 who were killed in the line of duty, singled out for their professional work. In 2005 the trend towards targeted assassination of editorial staff has intensified."
The largest number of deliberate killings, 38, was recorded in the Middle East, all but three of them in Iraq, making the region "by far the world's most deadly beat for reporters in the field," the report said.
"Most of those who died were local, many of them working for international media outlets in Iraq where the streets are too dangerous for foreigners to tread."
On top of the 35 targeted killings in Iraq, the report noted that another five journalists were killed there by U.S. troops, including Reuters soundman Waleed Khaled, shot in the face and chest by U.S. military forces on Aug. 28.

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