12
Nov
2009

Ausstieg aus der Wehrpflicht

Ausstieg aus der Wehrpflicht
offener Brief an die neuen Abgeorgneten des Bundestages
Sehr geehrte/r Frau/Herr Abgeordnete,

wir, die Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker), glauben an das Göttliche in jedem Menschen. Aus diesem Grund lehnen wir als eine der historischen
Friedenskirchen seit 350 Jahren alle Kriege ab, zu welchem Zwecke sie auch geführt werden.

Deshalb fordern wir Sie heute auf, die Wehrpflicht in Deutschland abzuschaffen, da wir diesen Schritt als einen wichtigen Beitrag für eine friedlichere Gesellschaft ansehen.

Diesem Schritt sollten weitere folgen. Wir sind der festen Überzeugung, dass auch eine Berufsarmee nicht in der Lage sein wird, die globalen Konflikte der Menschheit zu lösen.

Darum setzen wir uns dafür ein, die Bundeswehr insgesamt abzuschaffen und stattdessen alle Formen ziviler Konfliktbewältigung mit den freiwerdenden Mitteln zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Deutsche Jahresversammlung der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker)

German Friends seek end to military

28 10 2009 | by Friend web |
Germany Yearly Meeting lobies new government
Germany Yearly Meeting (GYM) last week sent a letter to the politicians attempting to form the country’s new coalition government, asking for a fundamental demilitarisation of the country. GYM, which met from 15 to 18 October, called for a complete end to conscription (Wehrpflicht), which still requires that all male citizens do nine months military service unless they specifically declare themselves a conscientious objector, and further called for an end to the existence of a standing army in Germany. ‘This came from a report by a Friend working for an organisation for conscientious objectors’, Davorka Lovrekovic – a clerk of GYM and editor of Der Quäker magazine – told the Friend. ‘He gave the report to Yearly Meeting, and in the discussions that followed, the feeling grew that we needed to let those politicians forming the new government know our feelings on the subject. We want them not to put their financial stake into this maintaining of an army but to focus on peace initiatives.’

Along with the drafting of the letter, a press release was made up for the German national press explaining the roots of GYM’s views and quoting from the Peace Testimony.

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