Soziales Zeugnis
Soziales Zeugnis
Im "Quäker" vom März 1974 wurde der Entwurf eines Sozialen Zeugnisses veröffentlicht, der zur Vorbereitung der BV - Nordwest im September zu diesem Thema dienen soll.
Ich werde den Entwurf hier abschnittsweise veröffentlichen und möchte zur Diskussion einladen.
................Einleitung........................
Entwurf für ein soziales Zeugnis
Wir sind überzeugt, daß die Menschen aller Rassen und Religionen vor Gott gleich sind. Wir streben darum eine soziale Ordnung im Geiste der Brüderlichkeit an, die Pflichten, Rechte und Verantwortung gerecht verteilt. Wir wissen, daß wir uns in der Nachfolge Jesu nicht aus der Welt zurückziehen dürfen, sondern sehen unsere Aufgabe darin, aus unserer Glaubenshaltung heraus auf die gegebenen Ordnungen handelnd einzuwirken, den Schwachen Hilfe zu geben und die sich um das Gute Bemühenden zu unterstützen.
Um eine gerechte Verteilung der materiellen Güter der Erde zu ermöglichen, trachten wir danach, ein Leben in Einfachheit und Achtung vor den Gesetzen der Natur zu führen. Wir wollen vor allem unter der Jugend die Hoffnung wecken, daß Mistände und Systeme ohne Gewalt geändert werden können. Um die sich jeweils ergebenden Aufgaben im einzelnen zu sehen und mutig anpacken zu können, geben wir in einer besonderen Zusammenstellung die Gebiete an, auf denen wir unsere Kenntnisse über die Zusammenhänge vertiefen sollten.
Ansatzpunkte zum Studium der heutigen Verhältnisse
und zur Mitarbeit an der Verwirklichung einer humanen Gesellschaftsordnung.
1. Das Prinzip des einfachen Lebens ist nicht nur für die Freunde die ihnen gemäße Lebensform, sondern die Freunde sollten bemüht sein, ihm im Bewußtsein aller zum Durchbruch zu verhelfen, und hierbei sich auch der modernen Methoden der Öffentlichkeitsarbeit bedienen.
Wir sehen die zum Teil katastrophalen Folgeerscheinungen eines Lebens im Überfluß. Die Unhaltbarkeit einer Ideologie des permanenten Wirtschaftswachstums um seiner selbst willen zeigt sich in der Unvereinbarkeit von Umweltschutz und steigendem Lebensstandard. Wir lehnen den 'Konsumzwang ' , die Manipulierung durch übersteigerte Werbung, ab, da er der Würde des Menschen widerspricht.
Ich werde den Entwurf hier abschnittsweise veröffentlichen und möchte zur Diskussion einladen.
................Einleitung........................
Entwurf für ein soziales Zeugnis
Wir sind überzeugt, daß die Menschen aller Rassen und Religionen vor Gott gleich sind. Wir streben darum eine soziale Ordnung im Geiste der Brüderlichkeit an, die Pflichten, Rechte und Verantwortung gerecht verteilt. Wir wissen, daß wir uns in der Nachfolge Jesu nicht aus der Welt zurückziehen dürfen, sondern sehen unsere Aufgabe darin, aus unserer Glaubenshaltung heraus auf die gegebenen Ordnungen handelnd einzuwirken, den Schwachen Hilfe zu geben und die sich um das Gute Bemühenden zu unterstützen.
Um eine gerechte Verteilung der materiellen Güter der Erde zu ermöglichen, trachten wir danach, ein Leben in Einfachheit und Achtung vor den Gesetzen der Natur zu führen. Wir wollen vor allem unter der Jugend die Hoffnung wecken, daß Mistände und Systeme ohne Gewalt geändert werden können. Um die sich jeweils ergebenden Aufgaben im einzelnen zu sehen und mutig anpacken zu können, geben wir in einer besonderen Zusammenstellung die Gebiete an, auf denen wir unsere Kenntnisse über die Zusammenhänge vertiefen sollten.
Ansatzpunkte zum Studium der heutigen Verhältnisse
und zur Mitarbeit an der Verwirklichung einer humanen Gesellschaftsordnung.
1. Das Prinzip des einfachen Lebens ist nicht nur für die Freunde die ihnen gemäße Lebensform, sondern die Freunde sollten bemüht sein, ihm im Bewußtsein aller zum Durchbruch zu verhelfen, und hierbei sich auch der modernen Methoden der Öffentlichkeitsarbeit bedienen.
Wir sehen die zum Teil katastrophalen Folgeerscheinungen eines Lebens im Überfluß. Die Unhaltbarkeit einer Ideologie des permanenten Wirtschaftswachstums um seiner selbst willen zeigt sich in der Unvereinbarkeit von Umweltschutz und steigendem Lebensstandard. Wir lehnen den 'Konsumzwang ' , die Manipulierung durch übersteigerte Werbung, ab, da er der Würde des Menschen widerspricht.
plainjochen - 25. Jul, 20:35
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