17
Mai
2009

international

Eine Erklärung des Friedens

Seit Bestehen der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) haben wir aufgrund unserer geistigen Wurzeln gewaltlose Mittel für die Behebung von Konflikten und das Erzielen des Friedens gewählt. Wir sehen in jeder Person ein Geschöpf Gottes, daher ist es uns unmöglich, zu töten oder das Töten von anderen zu unterstützen.

Wir glauben, dass jeder Konflikt gewaltlos behoben werden kann, wenn wir unsere kreative Energie und Kräfte zum Finden von friedlichen Lösungen einsetzen. Wir wissen aus der Erfahrung unserer Andachten, dass sogar schwierigste Aufgaben gelöst werden können, wenn wir auf die göttliche Anleitung hören. In der Stille öffnen sich uns neue Wege, die vorher vielleicht nicht erkennbar waren.

Wir haben keine Feinde. Wir glauben, dass jede Person das Potential hat, sich zu ändern. Friedfertiges Verhalten heißt, sich dem Risiko auszusetzen, heißt, unsere Furcht zu überwinden und Grenzen zu überschreiten. In der Ära eines verkündeten "Krieges gegen den Terror" und des sogenannten "Präventivkrieges", befinden wir uns dennoch nicht im Krieg.

Gewaltlosigkeit ist ein aktiver Prozess, der die Gestalt des Dialogs mit einem Gegner, Zivilwiderstand gegen eine ungerechte Autorität oder geduldige Arbeit an einem Gesetzessystem annehmen kann. Frühe Intervention ist erforderlich, damit gewaltlose Methoden am wirkungsvollsten sind. Vorurteile und Fanatismus, wirtschaftliche Ungerechtigkeit, Ressourcenkontrolle und anderes Unrecht müssen an ihren Wurzeln entfernt werden, bevor sie sich zu offener Feindseligkeit entwickeln. Nach einem Konflikt muss der Wiederherstellung guter Beziehungen und dem Wiederaufbau der Infrastruktur besondere Beachtung geschenkt werden, um zukünftige Konflikte zu verhindern.

Gewaltlosigkeit erzielt nicht immer kurzfristig Gerechtigkeit. Wie im Krieg, können unschuldige Leute leiden. Gewaltlose Methoden sind vielleicht sogar dann am erfolgreichsten, wenn sie unbemerkt geschehen, da der Konflikt abgewendet wird. Wir werden zum Beispiel vielleicht nie erfahren, ob die stille, hartnäckige Arbeit der afrikanischen Great Lakes Initiative -- die Überlebende und Täter des Genozids in dutzenden von Trauma- und Heil-Seminaren und Workshops zusammengebracht hat -- wirklich das Wiederaufleben der Gewalttätigkeiten in Ruanda und Burundi verhindert hat. Wir wissen aber, dass sie Individuen verwandelte.

Moderne Kriegsführung fügt unschuldigen Opfern Leiden zu, diese gelten dann als "Kollateralschaden"; sie verwüstet die Infrastruktur, von der die Zivilbevölkerung abhängt; sie vergiftet das Klima und hinterlässt Landminen, verbrauchtes Uran und andere Gefahren, die noch lange bleiben, nachdem das Schlachtfeld längst wieder zu einem landwirtschaftlichen Gebiet wurde. Außerdem bildet Krieg Menschen zu Mördern aus; er hinterlässt psychologische Narben auf der Seele derer, die das Leiden erfahren haben und bei denen, die es zugefügt haben. Er zerstört grundlegend das Vertrauen des Menschen in den Menschen und dadurch Beziehungen, die nie mehr wiederhergestellt werden können.

Das Befürworten der Abschaffung des Krieges kann unsinnig erscheinen, es kann aber auch visionär sein. Unsere Vorfahren, die sich dafür stark machten, die Sklaverei abzuschaffen, wurden für ihre Bemühungen verspottet. Dennoch hatten sie Erfolg, indem sie diese zuerst in unserer eigenen Gesellschaft abschafften, und dann, indem sie mit anderen daran arbeiteten, sie in der gesamten Nation und in der Welt abzuschaffen. Auf eben diese Weise verpflichten auch wir uns, Gewalttätigkeit in jeder Facette unseres Lebens zu vermeiden und zu verhindern: in unseren familiären Beziehungen, in der Reaktion unserer sozialen Gruppierungen auf Kriminalitaet, in unserer Verantwortung für die Umwelt und in unserer Außenpolitik. Unser Ziel ist es, das friedliche Königreich Gottes hier auf Erden zu schaffen.

St. Louis Monatsversammlung
Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)
Saint Louis, Missouri, USA
12. Februar 2006

Diese Erklärung findet ihr in vielen Sprachen unter: http://iym.quaker.org/programs/prc/decofpeace.html

Treffen Friedensausschuss April 09

Der Friedensausschuss der Quäker traf sich in Bad Pyrmont am 25./26. April 09. Wir haben uns über die Arbeit der Zentralstelle KDV von Friedrich Huth informieren lassen.
Wir planten unser nächstes Offene Treffen 2009 unter dem Motto „Neue Chancen für Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung“ (13. – 15. November 2009 ) und unsere Aktivitäten für das Jahr 2010.
Zusammen mit der Quäker-Hilfe e.V. überlegten wir, was wir gemeinsam machen können.

Hier ist das vollständige ProtokollFriedensausschussQuaeker0409 (doc, 34 KB)

30
Apr
2009

Aktionen

International Campaign to Abolish Nukes - I CAN

Die Chancen für eine atomare Abrüstung sind gestiegen. Auch Quäker engagieren sich seit Beginn des Atomzeitalters für die Ächtung und Abschaffung dieser verbrecherischen Waffen.

Deshalb unterstützen wir auch all diejenigen, die sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen.

Und nun wächst neue Hoffnung und jede/r kann beitragen und mit unterzeichnen: I can http://www.icanw.org/


I-can

6
Apr
2009

10
Mrz
2009

350 Friedenszeugnis

Friedensarbeit der Quäker

Friedensarbeit der Quäker
Historischer Überblick
  • 1660 Historische Friedenszeugnis der Freunde in England
  • 1682 William Penn gründet die Kolonie Pennsylvanien auf der Basis der
    Gewaltfreiheit (Heiliges Experiment)
  • 1693 Penn schlägt eine europäische Friedensordnung vor (Essay zum Frieden und
    eines Europäischen Staatenbundes)
  • 1815 Quäker beteiligen sich an der Gründung von Friedensgesellschaften in New
    York, Ohio und London
  • 1914 Zusammen mit anderen Christen in Europa gründen Quäker den “Internationalen Versöhnungsbund”
  • 1914-18 Kriegsdienstverweigerung der Freunde im I. Weltkrieg
  • 1920-24 Quäkerspeisung in Europa zur Linderung der Folgen des Krieges
  • 1926 Quäker beteiligen sich an der Arbeit des Völkerbundes in Genf
  • 1930-41 Internationales Büro der Quäker in Berlin zur Hilfe politisch und rassisch Verfolgter
  • 1939-45 Kriegsdienstverweigerung der Freunde im II. Weltkrieg
  • 1947 Verleihung des Friedensnobelpreises an AFSC und FSC, die Hilfsorganisationen der amerikanischen und
    britischen Quäker, für ihre Hilfstätigkeit nach dem Krieg
  • 1950 Gründung von „Chruch and Peace“ auf Initiative von Quäkern, Mennoniten und Bretheren
  • 1959 Verleihung des Friedensnobelpreises an den britischen Quäker und Abrüstungspolitiker Noel-Baker
  • 1960 Helga und Konrad Tempel bringen die Ostermarschbewegung nach Deutschland und wenden sich gegen die Wiederaufrüstung
  • 1964-72 Widerstand der amerikanischen Quäker gegen den Vietnamkrieg
  • 1969 Gründung der Quäker-Hilfe e.V. als Antwort auf die Folgen des Algerien-Krieges
  • 1978 Quäker nehmen als Nichtregierungsorganisation (NGO) in der UNO führenden Anteil an der UN-Sondersitzung für Abrüstung
  • 1979 Gründung des Quäkerrates für Europaangelegenheiten mit Sitz in Brüssel, um Anliegen der Quäker im europäischen Kontext zu fördern
  • 1983-85 Quäker beteiligen sich an gewaltfreien Aktionen gegen die atomare Aufrüstung in Mutlangen und anderen Orten
  • 90iger Jahre Quäker setzen sich für eine zivile Konfliktlösung in Krisenregionen ein und sind beteiligt bei der Gründung vom „Bund für Soziale Verteidigung“, Forum Ziviler Friedensdienst und Nonviolence Peaceforce
  • 2002 Quäker beteiligen sich bei den Protesten gegen den Irak-Krieg und setzen sich für einen Dialog der Religionen ein
  • 2010 ?
350 Friedenszeugnis

KriegsdienstverweigerungQ19Jahr

Hier findet Ihr einen ausführlichen Bericht über Kriegsdienstverweigerung im 19. Jahrhundert von Claus Bernet. Dabei werden Beispiele von Quäkern gebracht, die konsequent und federführend das Recht auf Kriegsdienstverweigerung gelebt und eingefordert haben.

KriegsdienstverweigerungQuaeker19Jahrh-C-Bernet (pdf, 304 KB)
Aktionen

Friedensbücher für den Sudan

Über 100 englische Bücher konnte die Friedensfachkraft Julia Kramer bei ihrer Ausreise in den Sudan mitnehmen. Englische Bücher sind im Sudan nicht leicht zu bekommen. Deshalb bat die TrainerInnen- Genossenschaft „act for transformation“ aus Aalen um Buchspenden für die dortige Bibliothek, insbesondere von Trainingshandbücher und Friedensliteratur. Verschiedene Privatpersonen, sowie die Berghofstiftung, die Bildungsstätte Kurve Wurstrow und einige internationale Trainerinnen der Quäker hatten dazu beigetragen.

Julia Kramer wird bei SONAD (Sudanese Organization for Nonviolence and Development) die nächsten zwei Jahre mitarbeiten, eine engagierte lokale Organisation, die sich für den christlich-muslimischen Dialog einsetzt und Aufklärungsarbeit für Flüchtlinge betreibt. Die Entsendung erfolgt über den DED (Deutscher Entwicklungsdienst) im Rahmen des Programms Ziviler Friedensdienst und dient dazu, den Friedensprozess im Land zu unterstützen. Die mitgebrachten Bücher füllt das dortige Ressource Centre auf, das bereits Jürgen Menzel (von 2005 - anfang 2007 als Friedensfachkraft im Sudan) mit aufgebaut hatte.

So können sudanesische TrainerInnen die Trainings-Manuals und Bücher für ihre Arbeit nutzen und die Idee der Gewaltfrei weiter verbreitern.

FriedensbuecherSudanRafat08
Rafat, sudanesischer Trainer, mit dem Arabischen Manual von Responding to Conflict
350 Friedenszeugnis

Protokoll Friedensausschuss Januar

Liebe Friedensfreunde,

hier findet Ihr das Protokoll vom Treffen des Friedensausschuss in Heidelberg, insbesonder mit einem Bericht von Brian Tracy über die Arbeit von "Church and Peace", wo er als Vertreter der Quäker mitarbeitet.

Das nächste Treffen des Friedensausschuss findet vom 25.-26. April im Quäkerhaus in Bad Pyrmont statt, mit einem gemeinsamen Teil mit der Quäker-Hilfe e.V. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Beste Grüsse

Jürgen Menzel

Protokoll-Friedensausschuss0109 (doc, 24 KB)

24
Feb
2009

international

East Congo War

DECLARATION BY CENTRAL AFRICAN QUAKERS REGARDING THE CRITICAL SITUATION IN THE EAST OF THE DEMOCRATIC REPUBLIC OF CONGO (DRC)
Bujumbura, Burundi 22 January 2009

We, members of Quaker Peace Network-Central Africa, gathered for a conference in Bujumbura, Burundi from January 19-23, 2009, are deeply concerned by the current situation in the eastern Democratic Republic of Congo (DRC). After exchanging information with colleagues in the region, we were devastated by their accounts of the conditions currently facing the population of eastern DRC:
- The war continues to rage
- Massacres of innocent populations, especially women and children, are committed day by day
- Rapes of young girls, mothers, and old women are commonplace
- The population continues to pour into Internally Displaced Persons (IDP) camps and flee the country. Deaths pile up in the IDP camps (5-6 deaths a day in Bulengo)
- Hunger, malnutrition, and lack of shelter affect all
- Villages are burned in their entirety
- Kidnapping and forced enrollment of young, especially children. Torture, including castration, is inflicted on those who refuse to join armed groups

Considering that an agreement signed on January 16 between the Congolese and Rwandan governments to pursue the Democratic Forces for the Liberation of Rwanda (FDLR) and the Interahamwe (armed groups, some of whose members are accused of perpetrating the 1994 genocide in Rwanda) will surely exacerbate the situation and cause more deaths and displacement, there is a major risk of activating conflicts in the countries of the subregion.
Despite this terrifying and alarming situation, the Quakers of the region, especially those in the eastern province of North Kivu, have not ceased providing emotional and material assistance to the victims. An able team of Quakers are undertaking a series of initiatives in Goma, North Kivu:
- Establishing support groups for survivors of rape
- Distributing clothes, food, and soap
- Holding dialogues through Alternatives to Violence Project (AVP) and Healing and Rebuilding Our Communities (HROC) workshops

Yet despite the laudable intervention of Quakers in the region, the situation remains far from manageable. Deaths continue to pile up, numbers of displaced grow at an unbelievable rate, such that their needs become even more overwhelming.

Thus, we implore the Quakers of the world to join us without delay in providing immediate relief and:
- In making pleas to the highest possible places, including the United States government, European Union, and the UN, to put active diplomatic pressure on parties to the conflict to stop the despicable crimes and unspeakable violence in eastern DRC, and insist that the UN Mission in DRC, MONUC, takes a more neutral stance in its operations.
- In supporting the Quaker Values in Goma Fund by sending a contribution to the African Great Lakes Initiative (AGLI), using the instructions at the bottom of the page. This money will be used to help meet the needs of the displaced and others, including food, clothing, blankets, and tents to offer temporary shelter to displaced persons.
- In supporting our trauma healing and reconciliation efforts that contribute to the peaceful resolution of conflicts.

Together, we can offer hope and belief in a better future to all the affected populations in the eastern DRC. We thank you in advance for your consideration of our declaration, and assure you of our highest consideration.

For questions regarding this declaration, please contact Adrien Niyongabo, Director, HROC Burundi (adniyo@hotmail.com). For questions regarding Quaker work in the DRC, please contact Pastor Levy Munyemana, Change Agent Peace Program Director in Goma (leviyfcgoma@yahoo.fr), or Anna Crumley-Effinger (anna.crumleyeffinger@gmail.com), who works on Quaker advocacy related to the DRC.

To contribute to the “Quaker Values in Goma” Fund online, please go to the African Great Lakes Initiative website (www.aglionline.org), and click on “Donate”; please put “Quaker Values in Goma” in the “Designate my donation” field.

To contribute by check in the United States, please make the check out to “Friends Peace Teams/AGLI”, write “Quaker Values in Goma” in the memo line, and mail to Friends Peace Teams, 1001 Park Ave, St. Louis, MO 63104. In the United Kingdom, please make the check out to “African Great Lakes Initiative” with “Quaker Values in Goma” in the memo line, and send to Laura Shipler Chico, 33 Caithness Rd, London, W140JA, England.


Participants of the conference of QPN-Central Africa January 2009
international

voice against Gaza war

War Is Not The Way


In several parts of the world today, armed violence is producing a rising crescendo of misery, yet time and time again, experience has shown that it is patient negotiation, not the use of weapons of war, that brings peace and justice to any community. We are deeply saddened by our own unwilling complicity in an arms trade which intensifies warfare and the oppression of subject peoples on several continents.

We ask all people everywhere, and especially the members of our own government, to withdraw from trade in the weapons of war and to halt the supply of armaments to nations and factions presently engaged in violent conflicts. In all situations and among all parties, we urge that greater resources be directed to supporting the non-violent processes of conflict resolution.

~~0~~

Please join us in signing this Statement, invite others to sign it, send it to your political representatives, and publicise it by whatever means are available to you,
so that the voices of restraint and good will may be clearly heard.
(initiated by members of the Religious Society of Friends (Quakers) of Skipton and Airton Meeting, Britain Yearly Meetings: The Ginnel, Newmarket Street, Skipton BD23 2JA; and Friends Meeting House, The Green, Airton BD23 4BA)
350 Friedenszeugnis

350 Friedenszeugnis

350 Jahre Friedenszeugnis
Liebe Freunde,

Wir werden diesen Blog wieder zum Leben erwecken, denn wir Quäker werden im nächstes Jahr zum Anlass nehmen, uns darüber Gedanken zu machen, was uns das 350-Jahre Friedenszeugnis heute bedeutet und welche Aktivitäten heute von uns gefordert sind. Gedanken und Kommentare hierzu sind erwünscht.

Die nächsten Treffen des Friedensausschusses sind am:

31. Januar 2009 in Heidelberg
25./26. April 2009 in Bad Pyrmont (auch zusammen mit der Quäker-Hilfe e.V.)

Die Treffen sind grundsätzlich offen für Interessierte.
Kontakt: Jürgen Menzel (Schreiber des Friedensausschuß)
Email: info@menzel-juergen.de
Tel. +49(0)7361-9751045

25
Mrz
2007

Aktionen

Mahnwache gegen nukleare Aufrüstung am 28.03.2007

Der Friedensausschuss der Religiösen Gesellschaft der
Freunde (Quäker) veranstaltet am 28. März 2007 an der Ecke Unter den
Linden/Wilhelmstr. (nahe der Britischen Botschaft)

eine Mahnwache gegen nukleare Aufrüstung in aller Welt. Im
Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Trident-Modernisierung bei der
britischen Marine, durch die eine Einsatzfähigkeit dieser mit Atomsprengköpfen
ausgestatteten Waffensysteme bis zur Mitte dieses Jahrhunderts erreicht werden
soll. Ein derartiger Ausbau der Nuklearstreitkräfte von Atommächten steht in
offenem Widerspruch zu ihrer in Artikel VI des Vertrages über die
Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen eingegangenen Verpflichtung zur nuklearen
Abrüstung.

Unsere Mahnwache findet gleichzeitig mit der gewaltfreien
Blockade am schottischen Marinestützpunkt Faslane statt, die am 1. Oktober 2006
begonnen hat und bis zum 30.September 2007 andauern soll. Getragen wird diese
Blockade (Aktion „Faslane 365“) durch die britische Friedensbewegung, aber auch
durch ausländische Gruppen, insbesondere aus den EU-Staaten. Am 28. und 29.März
werden sich deutsche Gruppen an dieser Protestveranstaltung in  Faslane beteiligen. 



Die Mahnwache  in
Berlin soll als Zeichen der Solidarität mit der Aktion „Faslane 365“ auch hier
auf die steigende Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen bei Konflikten und des
Ausbruchs eines Atomkrieges aufmerksam machen.

Symbol hierfür ist, dass die Zeiger der „Doomsday Clock“
(Weltuntergangsuhr) von bekannten Wissenschaftlern (darunter Stephen Hawking)
kürzlich wieder auf 5 Minuten vor 12 – wie zu Zeiten des Kalten Krieges -
vorgerückt worden sind.

Die Mahnwache wird in Bezug hierzu am 28. März um 5 vor
12
Uhr beginnen. Der Abschluss wird um 15 Uhr erfolgen. Eine Petition mit
Unterschriften wid bei der Botschaft überreicht.



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